Eine Pfanne, eine Dose Tomaten und rund 25 Minuten – mehr braucht Shakshuka nicht, damit würzige Tomatensauce und wachsweiche Eier auf dem Tisch stehen. Das nordafrikanische Gericht ist eines der wenigen Frühstücke, die satt machen, ohne dass man morgens groß einkaufen muss: Zwiebel, Paprika, Knoblauch und ein paar Gewürze hat die meiste Küche ohnehin. Dieses einfache Shakshuka-Rezept setzt genau darauf – schnell, herzhaft, direkt aus der Pfanne serviert.
Der Name stammt sinngemäß von „Mischung“ oder „buntes Durcheinander“. Ursprünglich aus dem Maghreb, wurde Shakshuka vor allem in Israel und der Levante zum Frühstücksklassiker. Der Trick liegt in nur zwei Dingen: eine Tomatensauce, die dick genug eingekocht ist, und Eier, deren Gelb flüssig bleibt.
Zutaten für Shakshuka (2–4 Portionen)
- 2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 1 rote Paprika, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL Tomatenmark
- 800 g stückige Tomaten (2 Dosen)
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- ½ TL Salz, frisch gemahlener Pfeffer
- 1 Prise Zucker
- optional: ½ TL Chiliflocken oder 1 frische Peperoni
- 4 Eier
- 1 Handvoll frische Petersilie oder Koriander
- zum Servieren: Fladenbrot, Pita oder Baguette
Zubereitung Schritt für Schritt
- Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Paprika bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Knoblauch zugeben und 1 Minute mitbraten.
- Tomatenmark einrühren und 1 Minute anrösten. Kreuzkümmel, Paprikapulver und – wer mag – Chili dazugeben und kurz mitrösten, bis alles duftet.
- Stückige Tomaten angießen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Offen 8–10 Minuten einköcheln lassen, bis die Sauce dicklich ist und die Mulden später ihre Form halten.
- Mit einem Löffel 4 Mulden in die Sauce drücken. Jedes Ei einzeln in eine Tasse aufschlagen und vorsichtig in eine Mulde gleiten lassen.
- Deckel auf die Pfanne. Bei mittlerer Hitze 6–10 Minuten stocken lassen – das Eiweiß wird fest, das Eigelb bleibt flüssig. Ab Minute 6 prüfen.
- Mit Petersilie oder Koriander bestreuen und direkt aus der Pfanne mit Brot zum Tunken servieren.

Zutaten
- 2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel, gewürfelt
- 1 rote Paprika, gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL Tomatenmark
- 800 g stückige Tomaten (2 Dosen)
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- ½ TL Salz, Pfeffer
- 1 Prise Zucker
- 4 Eier
- 1 Handvoll frische Petersilie oder Koriander
Zubereitung
Olivenöl in großer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Paprika 5 Minuten weich dünsten, Knoblauch 1 Minute mitbraten.
Tomatenmark einrühren und anrösten. Kreuzkümmel und Paprikapulver kurz mitrösten, bis es duftet.
Stückige Tomaten angießen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Offen 8–10 Minuten dicklich einköcheln.
4 Mulden in die Sauce drücken. Eier einzeln aufschlagen und je 1 in eine Mulde gleiten lassen.
Abgedeckt bei mittlerer Hitze 6–10 Minuten stocken lassen, bis das Eiweiß fest und das Eigelb noch flüssig ist.
Mit Petersilie oder Koriander bestreuen und mit Brot servieren.
Tipps für gelingsichere Shakshuka
Eigelb flüssig halten: Deckel drauf, mittlere Hitze, und ab Minute 6 checken. Sobald das Eiweiß milchig-weiß und fest ist, ist es so weit. Wer festes Gelb mag, lässt die Eier 12–14 Minuten.
Sauce zu dünn? Vor den Eiern offen weiterköcheln. Ist die Sauce zu flüssig, zerlaufen die Mulden und das Ei verteilt sich, statt zu pochieren.
Saubere Eier: Jedes Ei erst in eine Tasse aufschlagen, dann in die Mulde geben. So landen keine Schalensplitter in der Pfanne und die Eier sitzen gleichmäßig verteilt.
Vorbereiten: Die Tomatensauce hält sich 2–3 Tage im Kühlschrank. Die Eier erst frisch beim Servieren einsetzen – aufgewärmte pochierte Eier werden zäh.
Variationen
- Mit Feta: 100 g Feta über die Sauce bröseln, bevor die Eier hineinkommen – cremiger und salziger.
- Grüne Shakshuka: statt Tomaten Spinat, Mangold und Kräuter verwenden – heller und frischer im Geschmack.
- Schärfer: 1 TL Harissa oder frische Chili in die Sauce rühren.
- Sättigender: Kichererbsen, Oliven oder Zucchini mitschmoren.
- Vegan: Eier weglassen und stattdessen Kichererbsen oder gewürfelten Räuchertofu untermischen – die würzige Sauce trägt das Gericht auch ohne Ei.
Häufige Fragen
Woher kommt Shakshuka?
Shakshuka stammt ursprünglich aus dem Maghreb in Nordafrika und wurde vor allem in Israel und der Levante zum Frühstücksklassiker. Der Name bedeutet sinngemäß „Mischung“.
Wie lange müssen die Eier stocken?
Bei mittlerer Hitze mit Deckel 6–10 Minuten für flüssiges Eigelb, 12–14 Minuten für festes. Ab Minute 6 regelmäßig prüfen.
Kann man Shakshuka vorbereiten?
Ja. Die Tomatensauce lässt sich 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Eier erst frisch beim Servieren pochieren, sonst werden sie zäh.
Was passt zu Shakshuka?
Fladenbrot, Pita oder Baguette zum Tunken der Sauce. Feta, frische Kräuter oder ein Klecks Joghurt runden das Gericht ab.
Ist Shakshuka gesund?
Shakshuka liefert viel Eiweiß aus Eiern, dazu Gemüse und wenig Kohlenhydrate. Als sättigendes, ausgewogenes Frühstück ist es eine gute Wahl.


