Der Teig aus Banane und Ei ist deutlich weicher als klassischer Pfannkuchenteig – genau deshalb zerfallen Bananenpancakes mit 2 Zutaten beim ersten Versuch so oft in der Pfanne. Zwei Handgriffe verhindern das: die Banane wirklich glatt zerdrücken und die Küchlein klein halten, rund 8 Zentimeter. Der Rest ist schnell erzählt – eine reife Banane, zwei Eier, mittlere Hitze, nach etwa 15 Minuten liegen vier bis fünf Pancakes ohne Mehl, Zucker und Backpulver auf dem Teller.
Zutaten für 1 Portion
- 1 reife Banane (ca. 120 g geschält, mit braunen Punkten – süßer und leichter zu zerdrücken)
- 2 Eier (Größe M)
- optional: 1 TL Butter oder neutrales Öl für die Pfanne
- optional: 1 Prise Salz, Zimt oder ein Spritzer Vanille fürs Aroma
Mehr braucht das Grundrezept nicht. Die Banane liefert Süße, Feuchtigkeit und Masse, das Ei stockt beim Braten und übernimmt die Aufgabe, die sonst Mehl und Backpulver hätten.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Banane schälen und mit einer Gabel zu einem glatten Püree zerdrücken – lieber einmal mehr durchdrücken oder kurz pürieren. Jedes verbliebene Bananenstückchen ist eine spätere Bruchstelle.
- Eier aufschlagen und mit dem Püree verrühren, bis eine homogene, leicht flüssige Masse ohne Eiweißschlieren entsteht.
- Den Teig 5 bis 10 Minuten stehen lassen. Er wird dabei etwas dickflüssiger und lässt sich in der Pfanne besser bändigen.
- Beschichtete Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze mit wenig Fett erwärmen. Zu heiß bedeutet: Die Unterseite ist dunkel, bevor das Ei innen fest genug zum Wenden ist.
- Pro Pancake etwa 2 Esslöffel Teig eingießen und den Fladen klein halten (rund 8 cm Durchmesser). Kleine Pancakes lassen sich deutlich leichter wenden als große.
- 2 bis 3 Minuten braten, bis der Rand matt wird und sich an der Oberfläche kleine Bläschen zeigen. Dann mit einem dünnen, flexiblen Wender umdrehen und 1 bis 2 Minuten fertigbraten.

Zutaten
- 1 reife Banane (ca. 120 g geschält)
- 2 Eier (Größe M)
- optional: 1 TL Butter oder neutrales Öl für die Pfanne
- optional: 1 Prise Salz, Zimt oder etwas Vanille
Zubereitung
Banane schälen und mit der Gabel zu glattem Püree zerdrücken – ohne Stückchen.
Eier aufschlagen und mit dem Bananenpüree zu einer homogenen Masse verrühren.
Teig 5 bis 10 Minuten stehen lassen, bis er etwas dickflüssiger ist.
Beschichtete Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze mit wenig Fett erwärmen.
Pro Pancake ca. 2 EL Teig eingießen und klein halten (rund 8 cm Durchmesser).
2 bis 3 Minuten braten, bis sich Bläschen zeigen, mit dünnem Wender umdrehen und 1 bis 2 Minuten fertigbraten.
Damit die Bananenpancakes mit 2 Zutaten nicht zerfallen
Der häufigste Grund für Bruchstücke statt Küchlein ist eine zu grob zerdrückte Banane. Nur das Ei bindet diesen Teig; bleibt ein Bananenklumpen darin, reißt der Pancake beim Wenden genau an dieser Stelle. Ein Pürierstab oder eine Gabel plus 20 Sekunden mehr Geduld lösen das Problem zuverlässiger als jeder Trick in der Pfanne.
Drei weitere Stellschrauben, wenn es trotzdem hakt:
- Hitze runter: Mittlere bis niedrige Temperatur gibt dem Ei Zeit zu stocken. Bei voller Hitze verbrennt der Fruchtzucker der Banane, bevor die Mitte fest ist.
- Erst wenden, wenn die Unterseite trägt: Kleine Bläschen an der Oberfläche und ein matter Rand sind das Signal. Vorher bleibt der Teig am Wender kleben.
- Werkzeug prüfen: Ein dünner Silikon- oder Gummiwender kommt unter den zarten Teig, ein dickes Metallteil schiebt ihn zusammen.
Ist die Banane sehr überreif und der Teig dadurch fast schon flüssig, binden ein Esslöffel feine Haferflocken oder ein Teelöffel gemahlene Leinsamen die überschüssige Feuchtigkeit – ganz ohne echtes Mehl.
Das Verhältnis von Banane und Ei
Eine mittelgroße Banane auf zwei Eier ergibt einen eiweißreichen, eher herzhaft-milden Pancake, der schnell stockt. Wer es fruchtiger und süßer mag, dreht das Verhältnis um und nimmt zwei Bananen auf ein Ei – das ist die Variante, die viele Rezepte als angenehmer zum Wenden beschreiben, weil weniger flüssiges Eiweiß im Teig ist. Dafür schmeckt das Ergebnis deutlicher nach Banane und braucht ein bis zwei Minuten länger in der Pfanne.
Praktisch heißt das: 1 Banane + 2 Eier für ein Protein-Frühstück, 2 Bananen + 1 Ei für den Dessert-Charakter. Beide Versionen bleiben Bananenpancakes mit 2 Zutaten – nur mit unterschiedlicher Schlagseite.
Variationen
- Fluffiger: eine kleine Prise Backpulver macht die Pancakes lockerer und etwas standfester.
- Sättigender: 1 bis 2 Esslöffel feine Haferflocken untermischen – gibt Biss und Ballaststoffe, bleibt aber mehlfrei.
- Mehr Eiweiß: ein Löffel Magerquark oder neutrales Proteinpulver; dann etwas länger und noch etwas milder braten, weil der Teig fester wird.
- Ohne Ei: Als reine Zwei-Zutaten-Version funktioniert das nicht, das Ei ist die Bindung. Vegan gelingt es mit einer dritten Zutat, etwa Banane plus feine Haferflocken plus einem Schuss Pflanzenmilch.
- Toppings: frische Beeren, ein Klecks Naturjoghurt, Nussmus oder ein paar Bananenscheiben statt Sirup halten das Frühstück zuckerarm.
Nährwerte pro Portion
Eine geschälte Banane von rund 120 Gramm bringt etwa 110 Kalorien und knapp 1,5 Gramm Eiweiß mit (Nährwertrechner), ein Ei der Größe M rund 82 Kalorien und 7 Gramm Eiweiß (Yazio-Kalorientabelle). Zusammen liegt die ganze Portion damit bei etwa 270 bis 280 Kalorien und rund 15 Gramm Eiweiß – plus Fett aus der Pfanne, je nachdem wie großzügig gebuttert wird.
Zucker ist keiner zugesetzt; die rund 20 Gramm Kohlenhydrate stammen aus der Frucht. Wer die Pancakes als Frühstück nach dem Training isst, kommt mit Beeren und einem Löffel Skyr auf eine sättigende Mahlzeit unter 400 Kalorien.
Aufbewahren und aufwärmen
Abgekühlt halten die Pancakes 2 bis 3 Tage im Kühlschrank, luftdicht verpackt und mit Backpapier zwischen den Lagen, damit sie nicht aneinanderkleben. Einfrieren klappt ebenfalls; zum Servieren kurz in der trockenen Pfanne oder im Toaster aufwärmen – in der Mikrowelle werden sie schnell gummiartig. Frisch aus der Pfanne schmecken sie allerdings deutlich besser, und bei 15 Minuten Aufwand lohnt sich Vorkochen selten.
Häufige Fragen
Warum zerfallen meine Bananenpancakes beim Wenden?
Meist ist die Banane zu grob zerdrückt oder die Hitze zu hoch. Püriere sie glatt, brate bei mittlerer Hitze und wende erst, wenn sich Bläschen zeigen und der Rand matt wird.
Wie reif muss die Banane sein?
Richtig reif mit braunen Punkten – sie ist süßer und lässt sich glatt zerdrücken. Sehr überreife Bananen machen den Teig flüssig; dann einen Esslöffel feine Haferflocken zugeben.
Kann ich Bananenpancakes ohne Ei zubereiten?
Nicht als reine Zwei-Zutaten-Version, denn das Ei bindet den Teig. Vegan brauchst du eine dritte Zutat, etwa Haferflocken plus einen Schuss Pflanzenmilch.
Wie viele Kalorien haben Bananenpancakes aus 2 Zutaten?
Eine Banane und zwei Eier ergeben rund 270 bis 280 Kalorien und etwa 15 Gramm Eiweiß – ohne zugesetzten Zucker, plus das Fett aus der Pfanne.
Wie bewahre ich die Pancakes auf?
Abgekühlt halten sie sich 2 bis 3 Tage luftdicht im Kühlschrank und lassen sich einfrieren. Zum Aufwärmen kurz in die trockene Pfanne oder den Toaster, nicht in die Mikrowelle.


