Paprikaschoten, gekochter Reis und würziger Feta ergeben in gut einer Stunde ein Ofengericht, das satt macht, ohne schwer im Magen zu liegen. Der Trick steckt in einem Detail, das viele überspringen: Der Reis muss vorgegart in die Füllung, sonst bleibt er nach dem Backen bissfest hart, während die Paprika längst weich ist. Wer das beachtet, bekommt eine cremige, gut gewürzte Füllung und eine Schote, die schnittfest bleibt statt zu zerfallen.
Das Rezept ist bewusst flexibel: bunte Paprika, ein Grundgerüst aus Reis und Feta, dazu Erbsen und eine schnelle Tomatensoße als Bett. Alles ohne Hackfleisch, dafür mit ordentlich Aroma.
Zutaten für 4 Portionen
- 4 große Paprikaschoten (je ca. 200 g, gern rot, gelb und grün gemischt)
- 150 g Langkornreis (roh) – ergibt rund 400 g gekocht
- 200 g Feta
- 150 g Erbsen (TK, aufgetaut)
- 3 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL getrockneter Oregano (oder Thymian)
- 2 EL Ajvar (optional, für mehr Würze)
- Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Zubereitung
- Reis nach Packungsanweisung kochen und gut abtropfen lassen. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Paprika waschen, einen Deckel abschneiden und Kerne samt Trennwänden entfernen. Steht eine Schote wackelig, unten hauchdünn kappen – nicht durchschneiden, sonst läuft die Füllung aus.
- Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken. 1 EL Olivenöl erhitzen, beides kurz anschwitzen, Tomatenmark und Paprikapulver unterrühren und 1 Minute mitrösten.
- Die Zwiebel-Mischung mit dem gekochten Reis, den Erbsen, der Hälfte des zerbröckelten Fetas und dem Oregano vermengen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken – die Füllung darf ruhig herzhaft sein.
- Für die Soße die stückigen Tomaten mit 1 EL Olivenöl, Ajvar, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren und in eine Auflaufform gießen.
- Paprika mit der Reis-Feta-Masse füllen, den restlichen Feta darüber bröseln und die Schoten in die Tomatensoße setzen. Deckel wieder auflegen.
- Im vorgeheizten Ofen 35–40 Minuten backen, bis die Paprika weich, aber noch formstabil ist und der Feta oben leicht Farbe nimmt.

Zutaten
- 4 große Paprikaschoten (je ca. 200 g)
- 150 g Langkornreis (roh)
- 200 g Feta
- 150 g Erbsen (TK, aufgetaut)
- 3 Frühlingszwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL getrockneter Oregano
- 2 EL Ajvar (optional)
- Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Zubereitung
Reis nach Packungsanweisung kochen und gut abtropfen lassen. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Paprika waschen, Deckel abschneiden, Kerne und Trennwände entfernen.
Frühlingszwiebeln und Knoblauch in 1 EL Öl anschwitzen, Tomatenmark und Paprikapulver kurz mitrösten.
Mischung mit Reis, Erbsen, der Hälfte des Fetas und Oregano vermengen, herzhaft abschmecken.
Stückige Tomaten mit Öl, Ajvar, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren und in eine Auflaufform geben.
Paprika füllen, restlichen Feta darüber bröseln, in die Soße setzen und Deckel auflegen.
35–40 Minuten bei 180 °C backen, bis die Paprika weich, aber formstabil ist.
Tipps gegen matschige oder wässrige Paprika
Zwei Dinge entscheiden über das Ergebnis. Erstens: Backzeit im Blick behalten. Bei 180 °C sind mittelgroße Schoten nach 35–40 Minuten gar; deutlich länger, und die Wände verlieren Biss und Form. Zweitens: Die Füllung sollte nicht triefend nass sein. Reis vor dem Mischen wirklich abtropfen lassen und aufgetaute Erbsen kurz abgießen – sonst zieht Flüssigkeit in die Paprika und macht sie schlaff.
Feta wandert zur Hälfte in die Füllung, zur Hälfte obenauf. So bleibt innen Cremigkeit und oben entsteht die leicht gebräunte Kruste, die den Unterschied macht. Wer keine Soße mag, gibt stattdessen einen kleinen Schuss Gemüsebrühe auf den Formboden, damit nichts anbrennt.
Aufbewahren und vorbereiten
Gefüllte Paprika eignen sich gut zum Vorkochen. Fertig gebacken halten sie sich abgedeckt 3 Tage im Kühlschrank und lassen sich bei 160 °C im Ofen oder portionsweise in der Mikrowelle aufwärmen. Auch Einfrieren klappt: Am besten die gefüllten, noch ungebackenen Schoten samt Soße einfrieren und direkt aus dem Tiefkühler etwas länger im Ofen garen.
Variationen
- Andere Körner: Statt Reis funktionieren Couscous, gekochter Quinoa oder Hirse genauso gut – Quinoa bringt zusätzliches Eiweiß.
- Vegan: Feta durch veganen Hirtenkäse oder gewürfelten, marinierten Tofu ersetzen und die Cremigkeit mit etwas Hefeflocken abrunden.
- Mehr Gemüse: Mais, geriebene Möhre oder gewürfelte Zucchini unter die Füllung mischen.
- Mediterran oder orientalisch: Mit Oregano, Minze und Zitrone in Richtung Griechenland oder mit Kreuzkümmel, Koriander und Zimt in Richtung Orient würzen.
Häufige Fragen
Muss ich den Reis vor dem Füllen vorkochen?
Ja. Roher Reis gart in der Paprika nicht durch und bleibt hart. Koche ihn nach Packungsanweisung, lasse ihn gut abtropfen und mische ihn erst dann in die Füllung.
Bei welcher Temperatur und wie lange backe ich gefüllte Paprika?
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–40 Minuten. Die Paprika soll weich, aber noch formstabil sein. Deutlich länger, und die Schoten verlieren Biss und Form.
Wie werden gefüllte Paprika nicht wässrig?
Reis und aufgetaute Erbsen vor dem Mischen gut abtropfen lassen und die Backzeit nicht überziehen. So bleibt die Füllung cremig und die Paprika schlaff-frei.
Kann ich das Gericht vorbereiten oder einfrieren?
Ja. Gebacken hält es sich 3 Tage im Kühlschrank. Zum Einfrieren die gefüllten, ungebackenen Paprika samt Soße einfrieren und direkt aus dem Tiefkühler etwas länger backen.
Womit kann ich den Reis ersetzen?
Couscous, gekochter Quinoa oder Hirse passen genauso gut. Quinoa bringt zusätzlich pflanzliches Eiweiß in die Füllung.


