Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch (vegan) in 30 Minuten

Cremiges veganes Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch, Brokkoli und Koriander in einer dunklen Schüssel

Ein gutes Süßkartoffel-Curry lebt von zwei Dingen: Würfeln, die weich, aber nicht matschig sind, und einer Kokossauce, die andickt statt zu verwässern. Beides gelingt in einem einzigen Topf, in rund 30 Minuten. Die Süßkartoffel liefert die natürliche Süße und bindet die Sauce leicht, die Currypaste bringt das Aroma, die Kokosmilch die Cremigkeit – viel mehr braucht dieses vegane Curry nicht, um satt und rund zu schmecken.

Süßkartoffeln sind dabei mehr als Sättigungsbeilage: Sie stecken voller Beta-Carotin (der Vorstufe von Vitamin A), liefern Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C. Die gesunden Fette aus der Kokosmilch helfen dem fettlöslichen Beta-Carotin sogar, überhaupt verwertbar zu werden – ein Gericht, das wärmt und trägt.

Zutaten für das vegane Süßkartoffel-Curry (4 Portionen)

  • 800 g Süßkartoffeln (ca. 2 mittelgroße)
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose, vollfett)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Brokkoli (in Röschen)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
  • 2 EL rote oder gelbe Currypaste (vegan)
  • 1 EL Kokosöl (oder neutrales Öl)
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • Salz nach Geschmack
  • Zum Servieren: frischer Koriander, geröstete Erdnüsse oder Cashews, Reis

Zubereitung

  1. Süßkartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken, Paprika würfeln, Brokkoli in Röschen teilen.
  2. Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten glasig dünsten, Knoblauch und Ingwer kurz mitdünsten – nicht bräunen, sonst wird es bitter.
  3. Currypaste einrühren und etwa 1 Minute mitrösten, bis sie duftet. Dieser Schritt entfaltet das Aroma und macht den Unterschied zwischen flach und würzig.
  4. Süßkartoffelwürfel zugeben und kurz mitschwenken. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und einmal aufkochen.
  5. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Dann Paprika und Brokkoli zugeben und weitere 5–7 Minuten offen köcheln, bis die Süßkartoffel gerade weich ist und die Sauce leicht andickt.
  6. Mit Sojasauce, Limettensaft und Salz abschmecken. Mit Koriander und gerösteten Erdnüssen bestreut auf Reis servieren.
Cremiges veganes Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch, Brokkoli und Koriander in einer dunklen Schüssel

Süßkartoffel-Curry mit Kokosmilch (vegan)

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 200 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 800 g Süßkartoffeln (ca. 2 mittelgroße)
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose, vollfett)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Brokkoli (in Röschen)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
  • 2 EL rote oder gelbe Currypaste (vegan)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • Salz
  • Frischer Koriander und geröstete Erdnüsse zum Servieren

Zubereitung

Süßkartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken, Paprika würfeln, Brokkoli in Röschen teilen.
Kokosöl im Topf erhitzen, Zwiebel 2–3 Minuten glasig dünsten, Knoblauch und Ingwer kurz mitdünsten.
Currypaste einrühren und ca. 1 Minute mitrösten, bis sie duftet.
Süßkartoffeln zugeben, mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen.
Zugedeckt 10 Minuten köcheln, dann Paprika und Brokkoli zugeben und 5–7 Minuten offen köcheln, bis die Süßkartoffel weich ist.
Mit Sojasauce, Limettensaft und Salz abschmecken, mit Koriander und Erdnüssen auf Reis servieren.

Tipps, damit die Süßkartoffel nicht zerfällt

  • Nicht zu klein schneiden: Würfel unter 1,5 cm zerkochen schnell. 2 cm halten die Form und garen trotzdem durch.
  • In der zweiten Phase offen köcheln: Ohne Deckel verdunstet Flüssigkeit, die Sauce dickt an – und die Würfel schwimmen nicht weich.
  • Wenig rühren: Einmal vorsichtig umheben reicht. Häufiges Rühren zerdrückt die weichen Stücke.
  • Sauce zu dünn? Ein paar Süßkartoffelwürfel am Topfrand zerdrücken – die Stärke bindet die Sauce cremig.
  • Sauce zu dick? Mit einem Schuss Gemüsebrühe oder Wasser strecken.
  • Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält das Curry 3–4 Tage und schmeckt am nächsten Tag oft noch runder. Es lässt sich auch portionsweise einfrieren.

Variationen

  • Mit Kichererbsen: Eine Dose abgetropfte Kichererbsen in den letzten 5 Minuten zugeben – bringt pflanzliches Eiweiß und macht das Curry sättigender.
  • Mit Spinat statt Brokkoli: Zwei Handvoll frischen oder tiefgekühlten Blattspinat ganz zum Schluss unterrühren, bis er zusammenfällt.
  • Mit roten Linsen: 100 g rote Linsen mit der Brühe mitkochen – sie zerfallen und binden die Sauce zusätzlich.
  • Extra cremig: Ein Löffel Erdnussmus im Sud aufgelöst gibt Tiefe und eine leichte Nussnote.
  • Schärfe steuern: Über die Menge der Currypaste oder eine gehackte Chili – von mild-familientauglich bis richtig würzig.

Häufige Fragen

Ist Süßkartoffel-Curry gesund?

Ja. Süßkartoffeln liefern Beta-Carotin, Ballaststoffe, Kalium und Vitamin C, und die Fette der Kokosmilch machen das Beta-Carotin verwertbar. Es ist sättigend und komplett pflanzlich.

Muss man Süßkartoffeln fürs Curry schälen?

Für ein feines Curry werden sie meist geschält. Die Schale ist essbar, wenn die Knolle gut gewaschen ist – dann wird das Curry etwas rustikaler.

Wie lange hält sich das Curry und kann man es einfrieren?

Im Kühlschrank hält es luftdicht 3–4 Tage und schmeckt am nächsten Tag oft runder. Portionsweise lässt es sich problemlos einfrieren.

Welche Currypaste ist vegan?

Nicht jede: Manche rote oder gelbe Currypaste enthält Fischsauce oder Garnelenpaste. Auf der Zutatenliste prüfen oder gezielt zu als vegan gekennzeichneter Paste greifen.

Womit serviert man Süßkartoffel-Curry?

Klassisch mit Reis (Jasmin oder Basmati), für eine leichtere Variante mit Blumenkohlreis. Frischer Koriander, Limette und geröstete Erdnüsse runden es ab.

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