Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch: cremig in 25 Minuten

Cremiges Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch in einer dunklen Schale, garniert mit Koriander und Limette, daneben Basmatireis

Cremig wird dieses Curry nicht durch Sahne, sondern durch zwei einfache Handgriffe: vollfette Kokosmilch und eine Handvoll zerdrückter Kichererbsen, die die Sauce von selbst binden. In 25 Minuten steht damit ein vollwertiges Hauptgericht auf dem Tisch – proteinreich, vegan und aus Zutaten, die du wahrscheinlich gerade im Schrank hast.

Kichererbsen aus der Dose sind bereits gegart, deshalb geht alles so flott. Während der Reis kocht, ist die Sauce fertig – ideal für Abende, an denen das Essen einfach unkompliziert sein soll.

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Dosen Kichererbsen (à 400 g, abgetropft ca. 480 g)
  • 1 EL Kokosöl (oder Rapsöl)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml, vollfett)
  • 2 Handvoll frischer Blattspinat (optional)
  • Saft von ½ Limette
  • Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack
  • frischer Koriander und Reis zum Servieren

So gelingt das cremige Kichererbsen-Curry

  1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel 3–4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer kurz mitbraten, bis es duftet.
  2. Tomatenmark, Currypulver, Garam Masala und Kreuzkümmel einrühren und etwa 1 Minute anrösten. Dieser Schritt nimmt den Gewürzen die rohe Note und gibt dem Curry Tiefe.
  3. Gehackte Tomaten und Kokosmilch angießen, einmal aufkochen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Kichererbsen zugeben. Für die Cremigkeit etwa ein Drittel der Kichererbsen mit der Gabel an der Pfannenwand zerdrücken – das bindet die Sauce ganz ohne Mehl oder Sahne. Offen 8–10 Minuten köcheln, bis die Sauce sämig ist.
  5. Spinat unterrühren, bis er zusammenfällt. Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Mit Koriander bestreut und Reis servieren.
Cremiges Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch in einer dunklen Schale, garniert mit Koriander und Limette, daneben Basmatireis

Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch

Drucken
Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 450 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
( 1 Bewertungen )

Zutaten

  • 2 Dosen Kichererbsen (à 400 g, abgetropft ca. 480 g)
  • 1 EL Kokosöl (oder Rapsöl)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml, vollfett)
  • 2 Handvoll frischer Blattspinat (optional)
  • Saft von ½ Limette
  • Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack
  • frischer Koriander und Reis zum Servieren

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel 3–4 Minuten glasig dünsten, Knoblauch und Ingwer kurz mitbraten.
Tomatenmark, Currypulver, Garam Masala und Kreuzkümmel einrühren und etwa 1 Minute anrösten, bis es duftet.
Gehackte Tomaten und Kokosmilch angießen, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen.
Kichererbsen zugeben, ein Drittel davon an der Pfannenwand zerdrücken und offen 8–10 Minuten sämig köcheln.
Spinat unterrühren, mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und mit Koriander und Reis servieren.

Tipps für die perfekte Cremigkeit

Greif zu vollfetter Kokosmilch, nicht zur leichten Variante – sie macht den Unterschied zwischen wässrig und samtig. Wer es noch reichhaltiger mag, hebt zum Schluss einen Esslöffel Kokosmilch oder einen Klecks Erdnussmus unter.

Ist die Sauce zu dünn, lass das Curry einfach ein paar Minuten länger offen köcheln und zerdrücke noch ein paar Kichererbsen. Zu dick? Ein Schuss Wasser oder Gemüsebrühe löst das im Handumdrehen. Wichtig ist, die Gewürze wirklich kurz im Fett anzurösten – das ist der Geschmacks-Booster, den viele schnelle Versionen auslassen.

Variationen: Spinat, Süßkartoffel und mehr Schärfe

Das Grundrezept verträgt viel Gemüse. Würfel von Süßkartoffel oder Blumenkohl gibst du mit den Tomaten dazu und köchelst sie weich, bevor die Kichererbsen kommen. Auch Paprika, Zucchini oder rote Linsen passen – Letztere machen das Curry zusätzlich sämig.

  • Schärfer: frische Chili oder ein TL Sambal Oelek mit den Gewürzen anbraten.
  • Milder: einen Klecks Joghurt oder mehr Kokosmilch unterrühren.
  • Proteinreicher: gebratenen Tofu oder ein zweites Glas Kichererbsen ergänzen.
  • Aromatischer: eine zerdrückte Kardamomkapsel oder etwas Kurkuma mitkochen.

Wie gesund ist Kichererbsen-Curry?

Kichererbsen sind die Stars dieses Gerichts: 100 g gegarte Kichererbsen liefern rund 164 Kalorien, etwa 8,9 g pflanzliches Eiweiß und 7,6 g Ballaststoffe – das deckt bereits ein gutes Stück des täglichen Ballaststoffbedarfs. Dazu kommen Eisen, Folsäure und Magnesium.

Die Kombination aus Ballaststoffen und Eiweiß sättigt lange und lässt den Blutzucker nach dem Essen gleichmäßiger ansteigen. Zusammen mit der Kokosmilch wird das Curry damit zu einem vollwertigen, pflanzlichen Hauptgericht – ohne dass etwas fehlt.

Häufige Fragen

Wie wird das Kichererbsen-Curry cremig ohne Sahne?

Vollfette Kokosmilch plus ein Drittel zerdrückte Kichererbsen binden die Sauce sämig – ganz ohne Sahne oder Mehl.

Eignen sich Kichererbsen aus der Dose oder getrocknete?

Für die 25-Minuten-Version Dosen-Kichererbsen, sie sind schon gegart. Getrocknete musst du über Nacht einweichen und rund eine Stunde kochen.

Womit serviere ich das Curry am besten?

Klassisch mit Basmatireis oder Naan. Auch Quinoa oder Fladenbrot passen gut und nehmen die Sauce auf.

Kann ich das Curry einfrieren?

Ja, bis zu drei Monate. Im Kühlschrank hält es luftdicht 3 bis 4 Tage und schmeckt aufgewärmt oft noch intensiver.

Ist das Kichererbsen-Curry vegan?

Ja, mit Kokosmilch statt Sahne ist es komplett pflanzlich und liefert dank Kichererbsen pflanzliches Eiweiß.

Anzeige

Schau auch mal hier rein...