Ein Block Feta, eine Handvoll Kirschtomaten und ein ordentlicher Schuss Olivenöl – daraus wird im Ofen ganz von allein eine cremige Pastasauce, ohne Rühren, ohne Schneebesen, ohne Sahne. Der Feta zerläuft, die Tomaten platzen auf und ihr Saft, das Olivenöl und der salzige Käse verbinden sich zu genau der Sauce, für die man sonst am Herd steht.
Das Rezept stammt ursprünglich aus Finnland (dort heißt es uunifetapasta) und ging 2019 über TikTok um die Welt – so heftig, dass in finnischen Supermärkten zeitweise der Feta ausverkauft war. Der Grund ist simpel: Man braucht eine Auflaufform, fünf Grundzutaten und rund 30 Minuten, von denen die meiste Zeit der Ofen die Arbeit macht.
Zutaten für die Baked Feta Pasta
Reicht für 3–4 Portionen als Hauptgericht:
- 200 g Feta am Stück (echter griechischer Feta aus Schafs- bzw. Ziegenmilch schmilzt cremiger als Kuhmilch-Hirtenkäse)
- 400 g Kirschtomaten (Rispen- oder Cocktailtomaten)
- 250 g Pasta – Fusilli, Penne oder Spaghetti
- 3 Knoblauchzehen
- 1 kleine rote Zwiebel
- 4–5 EL Olivenöl
- 1 TL getrockneter Oregano oder italienische Kräuter
- Salz, frisch gemahlener Pfeffer
- optional: frisches Basilikum, Chiliflocken, 1 EL Pinienkerne
Zubereitung
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Kirschtomaten waschen, Zwiebel in grobe Spalten schneiden, Knoblauchzehen schälen und ganz lassen.
- Den Feta-Block in die Mitte einer Auflaufform setzen. Tomaten, Zwiebelspalten und Knoblauch rundherum verteilen. Alles mit dem Olivenöl beträufeln, mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Beim Salz zurückhaltend sein – der Feta bringt selbst reichlich mit.
- Die Form für 25–30 Minuten in den Ofen schieben, bis die Tomaten aufplatzen und der Feta weich und leicht goldbraun ist.
- Währenddessen die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser abschöpfen.
- Die Form aus dem Ofen nehmen. Den weichen Knoblauch aus der Schale drücken, dann Feta und Tomaten mit einer Gabel zu einer cremigen Sauce zerdrücken und verrühren.
- Die abgetropfte Pasta direkt in die Form geben und alles gründlich vermengen. Ist die Sauce zu dick, löffelweise Nudelwasser zugeben. Zum Schluss abschmecken und mit frischem Basilikum servieren.

Zutaten
- 200 g Feta am Stück
- 400 g Kirschtomaten
- 250 g Pasta (Fusilli, Penne oder Spaghetti)
- 3 Knoblauchzehen
- 1 kleine rote Zwiebel
- 4–5 EL Olivenöl
- 1 TL getrockneter Oregano oder italienische Kräuter
- Salz, frisch gemahlener Pfeffer
- optional: frisches Basilikum, Chiliflocken, 1 EL Pinienkerne
Zubereitung
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Tomaten waschen, Zwiebel in Spalten schneiden, Knoblauch schälen.
Feta-Block in die Mitte einer Auflaufform setzen, Tomaten, Zwiebel und Knoblauch rundherum verteilen, mit Olivenöl beträufeln und würzen.
25–30 Minuten backen, bis die Tomaten aufplatzen und der Feta weich und goldbraun ist.
Währenddessen die Pasta al dente kochen, eine Tasse Nudelwasser aufheben.
Feta und Tomaten mit der Gabel zu einer cremigen Sauce zerdrücken, den weichen Knoblauch dazudrücken.
Pasta untermischen, bei Bedarf Nudelwasser zugeben, abschmecken und mit Basilikum servieren.
Tipps, damit die Sauce cremig wird
- Feta statt Hirtenkäse: Echter Feta (g. U.) aus Schafs- oder Ziegenmilch in Salzlake wird beim Backen weich und cremig. Günstiger „Hirtenkäse“ aus Kuhmilch bleibt eher krümelig.
- Tomaten müssen platzen: Erst wenn die Kirschtomaten aufgeplatzt sind, geben sie ihren Saft ab und die Sauce bindet. Sind sie nach 25 Minuten noch prall, einfach 5 Minuten länger backen.
- Zu trocken, zu flüssig: Nudelwasser rettet eine dicke Sauce. Ist umgekehrt zu viel Flüssigkeit in der Form, die Sauce vor dem Untermischen kurz mit der Pasta auf dem Herd einkochen lassen.
- Aufbewahren: Reste halten 2–3 Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen einen Schuss Wasser oder Milch zugeben, sonst wird die Sauce fest.
Variationen
- Extra cremig: Einen Löffel Frischkäse oder einen Schuss Sahne unter die zerdrückte Feta-Tomaten-Masse rühren.
- Vegan: Mit einem Block veganem Feta auf Mandel- oder Sojabasis funktioniert das Prinzip genauso – dann etwas mehr Olivenöl und einen Spritzer Zitrone für die Cremigkeit.
- Mehr Gemüse: Paprikastücke, Zucchini oder Aubergine wandern einfach mit in die Form und backen mit.
- Mit Schärfe: Chiliflocken oder ein Löffel Nduja (nicht vegetarisch) bringen Wärme in die Sauce.
- Mehr Eiweiß: Statt Weizenpasta rote Linsen- oder Kichererbsen-Nudeln verwenden – passt geschmacklich gut zum salzigen Feta.
Häufige Fragen
Welchen Feta nimmt man für Baked Feta Pasta?
Am besten echten griechischen Feta (g. U.) aus Schafs- oder Ziegenmilch am Stück, in Salzlake. Er schmilzt cremiger als günstiger Hirtenkäse aus Kuhmilch, der eher krümelig bleibt.
Bei welcher Temperatur backt man Baked Feta Pasta?
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) etwa 25–30 Minuten, bis die Kirschtomaten aufplatzen und der Feta weich und leicht goldbraun ist.
Kann man Baked Feta Pasta vegan machen?
Ja. Mit einem Block veganem Feta auf Mandel- oder Sojabasis funktioniert das Prinzip genauso. Etwas mehr Olivenöl und ein Spritzer Zitrone helfen, die Sauce cremig zu bekommen.
Wie lange ist Baked Feta Pasta haltbar?
Reste halten 2–3 Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen einen Schuss Wasser oder Milch zugeben, damit die Sauce nicht fest wird.
Welche Pasta passt am besten?
Kurze Formen wie Fusilli oder Penne nehmen die cremige Sauce gut auf. Spaghetti gehen ebenfalls – Hauptsache, die Nudeln werden al dente gekocht.


