Warmer Udon-Salat mit Pute, Brokkoli und Erbsen steht in rund 25 Minuten auf dem Tisch und liefert in einer Schüssel sättigendes Eiweiß, knackiges Gemüse und weiche Nudeln. Das Geheimnis für die richtige Konsistenz liegt nicht im Rezept selbst, sondern im Umgang mit den Udon: kurz abschrecken, mit etwas Sesamöl vermengen – dann verkleben sie nicht und nehmen das Dressing trotzdem auf.
Du kannst das Gericht lauwarm direkt aus der Pfanne servieren oder komplett auskühlen lassen und kalt als Meal-Prep-Box mitnehmen. Beide Varianten funktionieren, der Trick mit der getrennt aufbewahrten Soße entscheidet darüber, ob der Salat am nächsten Tag noch knackig ist.
Zutaten für 4 Portionen
Für den Salat:
- 200 g Udon-Nudeln (getrocknet oder frisch)
- 250 g Putenbrustfilet
- 300 g Brokkoli
- 2 Stangen Lauch
- 100 g Erbsen (frisch oder TK)
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 2 EL Olivenöl zum Braten
- Salz und Pfeffer
Für das Dressing:
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Honig
- 1 TL geröstetes Sesamöl
Mit rund 360 kcal pro Portion bleibt das Gericht leicht. Wer mag, ergänzt Karotten, Paprika, Frühlingszwiebeln oder ein paar grob gehackte Cashews als Topping – die passen geschmacklich und bringen extra Biss.
Zubereitung
- Brokkoli in kleine Röschen teilen, den Stiel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Putenbrust in mundgerechte Stücke, Lauch in dünne Ringe schneiden.
- Udon-Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe kochen – getrocknete Udon brauchen etwa 8–10 Minuten, frische nur 2–3. Ab Minute 8 testen, sie sollen weich, aber bissfest sein. Abgießen, kalt abschrecken und mit ein paar Tropfen Sesamöl vermengen, damit sie nicht verkleben.
- Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, Knoblauch etwa 1 Minute anbraten, bis er duftet.
- Putenstücke zugeben und 5–7 Minuten goldbraun und durchgaren. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Lauch in derselben Pfanne 2–3 Minuten anschwitzen, dann Brokkoli zugeben und weitere 5–7 Minuten braten, bis er knackig-bissfest und leicht gebräunt ist.
- Erbsen unterrühren und 1–2 Minuten mitgaren, bis sie warm sind.
- Für das Dressing Sojasauce, Reisessig, Honig und Sesamöl verrühren.
- Nudeln, Gemüse und Pute in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermengen, bis alles gleichmäßig überzogen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zutaten
- 200 g Udon-Nudeln (getrocknet oder frisch)
- 250 g Putenbrustfilet
- 300 g Brokkoli
- 2 Stangen Lauch
- 100 g Erbsen (frisch oder TK)
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 2 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- 2 EL Sojasauce
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Honig
- 1 TL geröstetes Sesamöl
Zubereitung
Brokkoli in Röschen teilen, Stiel in Scheiben schneiden. Putenbrust würfeln, Lauch in Ringe schneiden.
Udon-Nudeln in Salzwasser bissfest kochen (getrocknet 8–10 Min, frisch 2–3 Min), kalt abschrecken und mit etwas Sesamöl vermengen.
Olivenöl erhitzen, Knoblauch 1 Minute anbraten.
Putenstücke 5–7 Minuten goldbraun braten, herausnehmen.
Lauch 2–3 Minuten anschwitzen, Brokkoli zugeben und 5–7 Minuten bissfest braten.
Erbsen 1–2 Minuten mitgaren.
Sojasauce, Reisessig, Honig und Sesamöl zum Dressing verrühren.
Nudeln, Gemüse, Pute und Dressing vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipps für die perfekte Konsistenz
- Nudeln nicht verkochen: Udon werden schnell matschig. Lieber ab der 8. Minute probieren und sofort kalt abschrecken, sobald sie bissfest sind.
- Verkleben verhindern: Das kalte Abschrecken stoppt den Garprozess, ein Teelöffel Sesamöl hält die Nudeln danach geschmeidig und einzeln.
- Brokkoli knackig halten: In der Pfanne braten statt weich kochen – so bleibt er bissfest und bekommt Röstaromen.
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich der Salat 2–3 Tage. Für Meal Prep das Dressing getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren untermischen, sonst weichen die Nudeln durch.
Variationen
Der Udon-Salat verträgt viele Anpassungen, ohne dass die Balance kippt:
- Kalt servieren: Pute und Gemüse vor dem Mischen komplett auskühlen lassen – ein erfrischender Sommer-Nudelsalat.
- Vegetarisch oder vegan: Pute durch gebratenen Tofu, Tempeh oder Kichererbsen ersetzen und den Honig im Dressing durch Ahornsirup tauschen.
- Andere Nudeln: Statt Udon funktionieren Soba- oder Ramen-Nudeln für eine andere Textur.
- Erdnuss-Dressing: 1 EL Erdnussbutter ins Dressing rühren für eine cremig-nussige Note – passt besonders gut zur kalten Variante.
- Schärfer: Chiliflocken, frischen Ingwer oder einen Spritzer Limette ins Dressing geben.
Häufige Fragen
Kann man Udon-Salat kalt essen?
Ja. Lass Pute und Gemüse vor dem Mischen auskühlen, dann schmeckt der Salat als erfrischende kalte Variante – ideal für Meal Prep und heiße Tage.
Wie lange müssen Udon-Nudeln kochen?
Getrocknete Udon brauchen etwa 8–10 Minuten, frische nur 2–3. Ab Minute 8 testen: Sie sollen weich, aber bissfest sein, danach sofort kalt abschrecken.
Wie verhindere ich, dass die Udon-Nudeln verkleben?
Die gekochten Nudeln kalt abschrecken und mit einem Teelöffel geröstetem Sesamöl vermengen. So bleiben sie geschmeidig und einzeln.
Wie lange hält sich der Udon-Salat?
Im Kühlschrank 2–3 Tage. Für Meal Prep das Dressing getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren untermischen, damit die Nudeln nicht durchweichen.
Lässt sich das Rezept vegetarisch zubereiten?
Ja. Ersetze die Pute durch gebratenen Tofu, Tempeh oder Kichererbsen und tausche den Honig im Dressing gegen Ahornsirup für eine vegane Version.


