Selleriepüree: cremige Beilage ohne Kartoffeln

Cremiges Selleriepüree in einer dunklen Schale mit zerlaufender Butter und frischem Thymian als Beilage

Knollensellerie wird beim Garen buttrig-mild und lässt sich zu einer Creme pürieren, die an Kartoffelpüree erinnert – nur ohne das mehlige Gefühl und mit deutlich weniger Kohlenhydraten. Der entscheidende Handgriff steckt nicht in der Menge Butter, sondern in der Kochflüssigkeit: Wer die Würfel in Milch statt in Wasser gart, bekommt ein Püree, das von sich aus seidig bleibt. In rund 40 Minuten steht damit eine Beilage auf dem Tisch, die zu Braten, Fisch und Wild genauso passt wie zu einem schlichten Gemüseteller.

Wichtig ist nur die richtige Knolle: Gemeint ist immer Knollensellerie, nicht der grüne Stauden- oder Bleichsellerie. Die Knolle hat das rundere, nussig-würzige Aroma und zerfällt beim Garen zu einer feinen Masse, die sich glatt pürieren lässt.

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g Knollensellerie (etwa 1 mittelgroße Knolle)
  • 400 ml Milch (Vollmilch macht es cremiger)
  • 100 ml Sahne (optional, für extra Fülle)
  • 40 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Knollensellerie großzügig schälen – die Schale ist zäh und erdig, lieber etwas mehr wegschneiden. Anschließend waschen und in etwa 2 bis 3 cm große Würfel schneiden. Kleine Würfel garen gleichmäßiger und schneller.
  2. Die Selleriewürfel mit Milch, Sahne, der angedrückten Knoblauchzehe und einer Prise Salz in einen Topf geben. Die Flüssigkeit sollte den Sellerie fast bedecken; bei Bedarf einen Schuss Wasser ergänzen.
  3. Einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren und offen 20 bis 25 Minuten leise köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit die Milch am Boden nicht ansetzt. Der Sellerie ist fertig, wenn ein Messer ohne Widerstand hineingleitet.
  4. Die Kochmilch abgießen und dabei auffangen – sie wird gleich zum Einstellen der Konsistenz gebraucht. Den Knoblauch mitpürieren oder entfernen, je nach Geschmack.
  5. Sellerie mit der Butter zurück in den Topf geben und pürieren. Für ein richtig seidiges Ergebnis den Standmixer oder Pürierstab nehmen und ein bis zwei Minuten laufen lassen; wer es rustikaler mag, nimmt den Kartoffelstampfer. Nach und nach so viel Kochmilch zurückgeben, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
  6. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Der Zitronensaft hebt das nussige Aroma, ohne dass es sauer schmeckt.
Cremiges Selleriepüree in einer dunklen Schale mit zerlaufender Butter und frischem Thymian als Beilage

Selleriepüree ohne Kartoffeln

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 300 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 800 g Knollensellerie (etwa 1 mittelgroße Knolle)
  • 400 ml Milch (Vollmilch)
  • 100 ml Sahne (optional)
  • 40 g Butter
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung

Knollensellerie großzügig schälen, waschen und in 2 bis 3 cm große Würfel schneiden.
Selleriewürfel mit Milch, Sahne, angedrückter Knoblauchzehe und einer Prise Salz in einen Topf geben.
Aufkochen, Hitze reduzieren und offen 20 bis 25 Minuten köcheln, bis der Sellerie gabelzart ist.
Kochmilch abgießen und auffangen. Sellerie mit Butter zurück in den Topf geben.
Mit Standmixer oder Pürierstab seidig pürieren und nach und nach Kochmilch bis zur gewünschten Cremigkeit zurückgeben.
Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Tipps für das cremigste Ergebnis

In Milch garen, nicht in Wasser. Wasser zieht Geschmack aus dem Sellerie und macht das Püree fad und wässrig. Die Milch nimmt das Aroma auf und wandert am Ende teilweise zurück ins Püree – das ist der wichtigste Unterschied zwischen einer feinen Beilage und einem faden Brei.

Konsistenz über die Flüssigkeit steuern. Lieber mit wenig Kochmilch starten und nachgießen. Zu viel auf einmal, und das Püree wird suppig; zurück lässt es sich kaum dicken. Für ein besonders glattes Ergebnis lohnt ein leistungsstarker Standmixer – der Pürierstab kommt an dieselbe Seidigkeit nicht ganz heran.

Wässriges Püree retten. Ist es doch zu dünn geraten, den Topf noch einmal bei mittlerer Hitze offen erwärmen und unter Rühren etwas Flüssigkeit verdampfen lassen. Ein zusätzliches Stück Butter am Ende bindet und macht die Oberfläche glänzend.

Vorbereiten und aufwärmen. Selleriepüree lässt sich ein bis zwei Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen mit einem Schuss Milch und etwas Butter bei mittlerer Hitze glattrühren, bis es wieder cremig ist.

Varianten

  • Vegan: Milch und Sahne durch ungesüßte Hafer- oder Mandelmilch ersetzen, statt Butter Olivenöl oder vegane Butter nehmen. Ein Löffel Hefeflocken bringt eine dezent käsige Tiefe.
  • Mit gerösteter Knoblauchnote: Eine ganze Knoblauchknolle im Ofen weich rösten und das weiche Mark mitpürieren – milder und süßlicher als roher Knoblauch.
  • Etwas mehr Körper: Wer die klassische Kartoffel nicht ganz missen möchte, gart eine kleine mehligkochende Kartoffel mit. Das Püree wird sättigender, bleibt aber deutlich leichter als reines Kartoffelpüree.
  • Kräuter und Nuss: Zum Servieren mit frischem Thymian, gehackter Petersilie oder ein paar gerösteten Haselnüssen bestreuen – passt besonders gut zu Wild und Braten.

Als Beilage harmoniert Selleriepüree mit kräftigem Fleisch wie Schmorbraten und Wild, mit gebratenem Fisch und mit Ofengemüse. Durch das nussige, leicht herbe Aroma bildet es einen feineren Gegenpol als das übliche Kartoffelpüree – und ist dabei die leichtere Wahl.

Häufige Fragen

Schmeckt Selleriepüree wie Kartoffelpüree?

Es ist ähnlich cremig, schmeckt aber nussiger und leicht würziger. Das mehlige Gefühl von Kartoffelpüree fehlt, dafür ist es feiner und leichter im Geschmack.

Welcher Sellerie eignet sich für Püree?

Knollensellerie, nicht Stauden- oder Bleichsellerie. Die Knolle hat das rundere Aroma und zerfällt beim Garen zu einer feinen Masse, die sich glatt pürieren lässt.

Warum wird mein Selleriepüree wässrig?

Meist wurde zu viel Kochflüssigkeit auf einmal untergerührt. Lieber wenig zurückgeben und nachgießen. Zu dünnes Püree lässt sich offen im Topf wieder etwas einkochen.

Kann ich Selleriepüree vorbereiten und aufwärmen?

Ja, es hält abgedeckt ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen mit etwas Milch und Butter bei mittlerer Hitze glattrühren, bis es wieder cremig ist.

Wie wird Selleriepüree vegan?

Milch und Sahne durch ungesüßte Hafer- oder Mandelmilch ersetzen, statt Butter Olivenöl oder vegane Butter nehmen. Ein Löffel Hefeflocken sorgt für eine dezent käsige Note.

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