Pastinakenpüree: cremige Beilage in 35 Minuten

Cremiges Pastinakenpüree in einer hellen Schale, garniert mit Thymian und einem Stück schmelzender Butter

Pastinaken bringen etwas mit, das Kartoffeln fehlt: eine feine, fast honigartige Süße und einen nussigen Grundton, der zu kräftigem Fisch und dunklem Braten passt, ohne ihn zu überdecken. Weil das Wurzelgemüse deutlich weniger Stärke enthält als Kartoffeln, lässt es sich mit dem Pürierstab zu einer richtig samtigen Masse verarbeiten – genau der Schritt, der beim klassischen Kartoffelpüree schiefgeht und alles kleistrig macht. In gut einer halben Stunde steht hier eine Beilage, die nach mehr Aufwand aussieht, als sie macht.

Wichtig ist vor allem ein sauberer Umgang mit der Flüssigkeit: warme Milch, gut abgetropfte Pastinaken und Muskat sparsam dosiert. Der Rest ist Kochen und Pürieren.

Zutaten

Für 4 Portionen als Beilage:

  • 800 g Pastinaken
  • 150 ml Milch (oder Hafer-Sahne für die vegane Variante)
  • 30 g Butter
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft (optional, hebt die Süße)

Zubereitung

  1. Pastinaken dünn schälen und in gleich große, etwa 2 cm dicke Stücke schneiden. Bei sehr großen Exemplaren den festen inneren Kern herausschneiden – er bleibt sonst holzig.
  2. Die Stücke in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken, salzen und zugedeckt 15 bis 20 Minuten weich kochen. Sie sollten sich mühelos mit der Gabel zerdrücken lassen.
  3. Pastinaken abgießen und gut abtropfen lassen. Kurz zurück in den heißen Topf geben, damit überschüssige Feuchtigkeit verdampft.
  4. Milch und Butter kurz erwärmen. Nach und nach zu den Pastinaken geben und mit dem Pürierstab glatt pürieren – so viel Flüssigkeit, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und nach Wunsch einem Spritzer Zitrone abschmecken. Warm servieren.

Cremiges Pastinakenpüree in einer hellen Schale, garniert mit Thymian und einem Stück schmelzender Butter

Cremiges Pastinakenpüree

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 200 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 800 g Pastinaken
  • 150 ml Milch (oder Hafer-Sahne)
  • 30 g Butter
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft (optional)

Zubereitung

Pastinaken dünn schälen, in 2 cm große Stücke schneiden, bei großen Exemplaren den holzigen Kern entfernen.
In knapp mit Wasser bedecktem, gesalzenem Topf zugedeckt 15-20 Minuten weich kochen.
Abgießen, gut abtropfen lassen und kurz im heißen Topf ausdampfen.
Milch und Butter erwärmen, nach und nach zugeben und mit dem Pürierstab glatt pürieren.
Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und optional einem Spritzer Zitrone abschmecken und warm servieren.

So wird das Püree wirklich cremig

Drei Stellschrauben entscheiden über die Konsistenz. Erstens: die Pastinaken nach dem Kochen gründlich abtropfen und kurz ausdampfen lassen – zu viel Restwasser verdünnt das Aroma und macht das Püree fad. Zweitens: die Flüssigkeit warm und in Etappen zugeben, statt alles auf einmal. So lässt sich die Cremigkeit gezielt steuern und man kippt nicht versehentlich zu viel Milch hinein.

Drittens: Anders als bei Kartoffeln ist der Pürierstab hier ausdrücklich erlaubt. Pastinaken enthalten wenig Stärke, deshalb werden sie beim Pürieren seidig statt gummiartig. Wer es rustikaler mag, nimmt einen Kartoffelstampfer für etwas mehr Struktur.

Variationen

  • Mit Kartoffeln: Ein Teil mehlig kochende Kartoffeln (etwa 45 % Kartoffel zu 55 % Pastinake) macht das Püree sättigender und milder. Diese Mischung dann nur stampfen, nicht pürieren, sonst wird sie durch die Kartoffelstärke klebrig.
  • Vegan: Butter durch vegane Butter oder einen guten Schuss Olivenöl ersetzen, Milch durch Hafer- oder Sojadrink.
  • Nussig-geröstet: Statt normaler Butter braune Butter (Beurre noisette) unterrühren – das verstärkt den natürlichen Nussgeschmack der Pastinake.
  • Mit Kräutern: Thymian, Rosmarin oder etwas Knoblauch schon ins Kochwasser geben. Zum Servieren passen Röstzwiebeln oder geröstete Pinienkerne als Topping.

Wozu Pastinakenpüree passt

Die milde Süße macht das Püree zum ruhigen Gegenpart für alles Herzhafte und Kräftige: gebratener oder pochierter Fisch (Lachs, Kabeljau, Forelle), Schmorbraten, Wild, Entenbrust oder ein deftiger Rinderbraten. Auch zu einer kräftigen Bratensoße hält es gut mit, ohne selbst zu dominieren. In der kalten Jahreszeit ist es eine leichtere Alternative zum Kartoffelbrei – Pastinaken haben etwas weniger Kalorien und bringen von Haus aus mehr Eigengeschmack mit.

Häufige Fragen

Muss man Pastinaken vor dem Kochen schälen?

Ja, die dünne Schale kurz abschälen. Bei großen Pastinaken den festen inneren Kern herausschneiden, sonst bleibt er holzig.

Wird Pastinakenpüree klebrig wie Kartoffelpüree?

Nein. Pastinaken enthalten deutlich weniger Stärke, deshalb dürfen sie mit dem Pürierstab püriert werden und werden dabei seidig statt gummiartig.

Wozu passt Pastinakenpüree als Beilage?

Zu gebratenem Fisch, Schmorbraten, Wild, Entenbrust oder kräftigen Bratengerichten. Die milde Süße bildet einen ruhigen Gegenpart zu Herzhaftem.

Kann man Pastinakenpüree vegan zubereiten?

Ja. Butter durch vegane Butter oder Olivenöl ersetzen und die Milch durch Hafer- oder Sojadrink. Geschmack und Cremigkeit bleiben erhalten.

Lässt sich Pastinakenpüree vorbereiten und aufwärmen?

Ja. Im Topf bei mittlerer Hitze mit einem Schuss Milch unter Rühren erwärmen, bis es wieder cremig ist.

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