Kartoffel-Schinken-Gratin mit Zwiebeln und Käse

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Goldbraun überbackenes Kartoffel-Schinken-Gratin mit Käsekruste in einer weißen Auflaufform, garniert mit frischer Petersilie

Ein gutes Kartoffel-Schinken-Gratin steht und fällt mit zwei Entscheidungen: der richtigen Kartoffelsorte und dem Verhältnis von Kartoffeln zu Guss. Vorwiegend festkochende Knollen behalten ihre Form, geben aber genug Stärke ab, damit die Sauce sämig wird – und müssen dabei nicht einmal vorgekocht werden. Mit Kochschinken, gebräunten Zwiebeln und einer goldenen Käsekruste wird daraus ein herzhafter Auflauf, der in gut einer Stunde aus dem Ofen kommt.

Du brauchst dafür keine Sahne-Schwemme und keinen Schichtkünstler-Ehrgeiz. Wichtig sind dünne Scheiben (etwa 3 mm), ein würziger Sahne-Milch-Guss mit frischem Muskat und die Geduld, den Käse erst spät dazuzugeben, damit er goldbraun statt verbrannt wird. Den Rest erledigt der Ofen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 200 g Kochschinken (am Stück oder in Scheiben), in Streifen
  • 1 große Zwiebel, in feine Ringe
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 150 g geriebener Käse (Gouda, Emmentaler oder Bergkäse)
  • 1 EL Butter für die Form
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • etwas frische Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

  1. Vorbereiten: Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform (ca. 30 × 20 cm) mit Butter einfetten und nach Belieben mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
  2. Kartoffeln hobeln: Die Kartoffeln schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben hobeln. Vorwiegend festkochende Kartoffeln musst du dafür nicht vorkochen – sie garen roh im Guss gleichmäßig durch.
  3. Zwiebeln anschwitzen: Die Zwiebelringe in etwas Butter bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten glasig bis leicht goldbraun braten. Das nimmt die Schärfe und bringt eine süßliche Note ins Gratin.
  4. Guss anrühren: Sahne und Milch mit dem gehackten Knoblauch verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen. Lieber etwas mutiger würzen – die Kartoffeln schlucken viel.
  5. Schichten: Eine Lage Kartoffelscheiben in die Form legen, leicht salzen, dann etwas Zwiebel und Schinken darüber verteilen. So weiterschichten, bis alles aufgebraucht ist. Die oberste Lage sollte aus Kartoffeln bestehen.
  6. Übergießen: Den Sahne-Milch-Guss gleichmäßig darübergeben, bis die Kartoffeln knapp bedeckt sind.
  7. Backen: Das Gratin zunächst 30 Minuten backen. Dann den geriebenen Käse darüberstreuen und weitere 25–30 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist und die Kartoffeln weich sind (Stäbchenprobe). Bräunt die Oberfläche zu früh, locker mit Alufolie abdecken.
  8. Ruhen lassen: Das fertige Gratin 5 Minuten ruhen lassen, mit Petersilie bestreuen und servieren. So zieht der Guss nach und das Gratin lässt sich sauberer portionieren.
Goldbraun überbackenes Kartoffel-Schinken-Gratin mit Käsekruste in einer weißen Auflaufform, garniert mit frischer Petersilie

Kartoffel-Schinken-Gratin mit Zwiebeln und Käse

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 520 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 200 g Kochschinken, in Streifen
  • 1 große Zwiebel, in feine Ringe
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 150 g geriebener Käse (Gouda, Emmentaler oder Bergkäse)
  • 1 EL Butter für die Form
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • frische Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Auflaufform mit Butter einfetten und nach Belieben mit Knoblauch ausreiben.
Kartoffeln schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben hobeln. Vorwiegend festkochende Kartoffeln nicht vorkochen.
Zwiebelringe in etwas Butter 5–7 Minuten glasig bis leicht goldbraun braten.
Sahne und Milch mit Knoblauch verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Kartoffeln, Zwiebeln und Schinken in die Form schichten; oberste Lage aus Kartoffeln.
Sahne-Milch-Guss darübergeben, bis die Kartoffeln knapp bedeckt sind.
30 Minuten backen, dann Käse darüberstreuen und weitere 25–30 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe).
5 Minuten ruhen lassen, mit Petersilie bestreuen und servieren.

Tipps, damit das Gratin gelingt

  • Warum die Sorte zählt: Mehligkochende Kartoffeln zerfallen im Ofen – für ein Gratin sind vorwiegend festkochende oder festkochende Knollen die bessere Wahl, weil sie die Form halten und trotzdem genug Stärke für eine sämige Sauce abgeben.
  • Vorkochen nur bei dicken Scheiben: Dünn gehobelt brauchst du nicht vorzukochen. Schneidest du dicker, blanchiere die Scheiben vorab 5–7 Minuten, sonst bleiben sie innen bissfest.
  • Gegen wässriges Gratin: Den Guss nur bis knapp unter die oberste Kartoffelschicht gießen, nicht ertränken. Der Sahneanteil hilft außerdem, dass die Sauce beim Backen nicht gerinnt – reine Milch flockt eher aus.
  • Käse zur richtigen Zeit: Erst nach den ersten 30 Minuten darüberstreuen. So wird die Kruste goldbraun, statt zu früh dunkel zu werden, während die Kartoffeln noch garen.

Nährwerte pro Portion (Richtwert)

Die Werte sind ein gerundeter Schätzwert auf Basis der angegebenen Zutaten und schwanken je nach Käse- und Schinkensorte:

  • Energie: ca. 520 kcal
  • Eiweiß: ca. 25 g
  • Kohlenhydrate: ca. 32 g
  • Fett: ca. 30 g

Variationen

  • Vegetarisch: Den Schinken weglassen oder durch gebratene Pilze ersetzen. Ein Teelöffel Senf im Guss bringt trotzdem Würze.
  • Würziger: Statt mildem Gouda kräftigen Bergkäse oder Gruyère verwenden – das gibt mehr Tiefe und eine intensivere Kruste.
  • Mit Gemüse: Eine Lage Lauchringe oder vorgegarter Brokkoli zwischen den Kartoffeln macht das Gratin bunter und ballaststoffreicher.
  • Leichter: Den Sahneanteil reduzieren und mehr Milch nehmen, magereren Kochschinken wählen und etwas sparsamer käsen.

Aufbewahrung und Vorbereiten

  • Im Kühlschrank: Vollständig abgekühlt und luftdicht verschlossen hält sich das Gratin 2–3 Tage.
  • Einfrieren: In Portionen eingefroren bleibt es 2–3 Monate haltbar. Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
  • Aufwärmen: Im Ofen bei 180 °C 15–20 Minuten erhitzen, bis die Kruste wieder knusprig ist. In der Mikrowelle geht es schneller, dafür weicher.
  • Vorbereiten: Du kannst das Gratin bis zum Schichten vorbereiten und abgedeckt im Kühlschrank parken. Den Guss erst kurz vor dem Backen darübergeben, damit die Kartoffeln nicht verfärben.

Häufige Fragen

Muss man die Kartoffeln fürs Gratin vorkochen?

Nein. Vorwiegend festkochende Kartoffeln dünn gehobelt (ca. 3 mm) garen roh im Guss gleichmäßig durch. Nur bei dickeren Scheiben solltest du sie 5–7 Minuten blanchieren.

Welche Kartoffeln eignen sich für Kartoffelgratin?

Am besten vorwiegend festkochende Sorten. Sie behalten im Ofen ihre Form und geben trotzdem genug Stärke ab, damit die Sauce sämig wird. Mehligkochende zerfallen und werden matschig.

Warum wird mein Kartoffelgratin wässrig?

Meist liegt es an zu viel Flüssigkeit oder zu dicken Scheiben. Gieße den Guss nur bis knapp unter die oberste Kartoffelschicht und hobele die Kartoffeln dünn. Ein Sahneanteil bindet besser als reine Milch.

Kann ich das Kartoffel-Schinken-Gratin vorbereiten oder einfrieren?

Ja. Im Kühlschrank hält es luftdicht 2–3 Tage, eingefroren 2–3 Monate. Geschichtet vorbereiten geht auch – den Guss aber erst kurz vor dem Backen zugeben.

Kann ich das Gratin ohne Sahne machen?

Ja, du kannst die Sahne durch Milch ersetzen, dann wird es leichter. Reine Milch neigt aber eher zum Ausflocken, deshalb hilft ein kleiner Sahneanteil für eine cremige Sauce.

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