Curryreis mit Scampis steht in rund 30 Minuten auf dem Tisch und schmeckt trotzdem nach Restaurant: würziges Kokos-Curry, lockerer Basmati-Reis und Scampis, die innen saftig bleiben. Der wichtigste Handgriff entscheidet über das Ergebnis – die Scampis dürfen nur kurz in die Pfanne, sonst werden sie zäh. Wie das sicher gelingt und wie du die Sauce cremig bekommst, steht direkt unten.
Das Rezept funktioniert mit frischen oder aufgetauten Scampis und lässt sich von mild bis feurig würzen. Reis und Curry kochen parallel, die Scampis brätst du ganz zum Schluss separat an – so gart nichts nach und alles landet gleichzeitig heiß auf dem Teller.
Zutaten für Curryreis mit Scampis
Die Mengen reichen für 4 Portionen:
- 500 g Scampis, geschält und entdarmt (frisch oder aufgetaut)
- 200 g Basmati-Reis
- 300 ml Wasser (für den Reis)
- 400 ml Kokosmilch
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 rote Paprika, entkernt und gewürfelt
- 2 TL Currypulver
- 2 TL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 2 EL Olivenöl (plus etwas Öl zum Braten der Scampis)
- Salz und Pfeffer
- 1 Spritzer Limettensaft
- ½ Bund frischer Koriander, gehackt (optional)
Zubereitung Schritt für Schritt
- Den Basmati-Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist. Mit 300 ml Wasser und einer Prise Salz aufkochen, dann zugedeckt bei niedriger Hitze 10–12 Minuten quellen lassen. Vom Herd ziehen und weitere 5 Minuten geschlossen ruhen lassen, danach mit der Gabel auflockern.
- Parallel das Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
- Knoblauch und Paprika dazugeben und 2–3 Minuten mitbraten.
- Currypulver, Tomatenmark, Paprikapulver und Kreuzkümmel einrühren und 1–2 Minuten anrösten, bis die Gewürze duften – so verlieren sie ihre rohe Note.
- Mit der Kokosmilch ablöschen, einmal aufkochen und offen 10–15 Minuten bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Sauce leicht andickt. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken.
- Die Scampis trockentupfen. In einer separaten Pfanne etwas Öl stark erhitzen und die Scampis 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sie rosa und leicht gebräunt sind. Nicht länger – sonst werden sie gummiartig.
- Reis auf Teller verteilen, das Kokos-Curry darübergeben und die Scampis darauf anrichten. Mit Koriander bestreuen und sofort servieren.

Zutaten
- 500 g Scampis, geschält und entdarmt
- 200 g Basmati-Reis
- 300 ml Wasser
- 400 ml Kokosmilch
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 rote Paprika, gewürfelt
- 2 TL Currypulver
- 2 TL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 2 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- 1 Spritzer Limettensaft
- ½ Bund Koriander (optional)
Zubereitung
Basmati-Reis waschen, mit 300 ml Wasser und Salz aufkochen, zugedeckt 10–12 Minuten quellen, 5 Minuten ruhen lassen und auflockern.
Olivenöl erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten.
Knoblauch und Paprika zugeben, 2–3 Minuten mitbraten.
Currypulver, Tomatenmark, Paprikapulver und Kreuzkümmel einrühren und 1–2 Minuten anrösten.
Mit Kokosmilch ablöschen, 10–15 Minuten offen einköcheln, mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.
Scampis trockentupfen und in heißem Öl 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sie rosa sind.
Reis, Curry und Scampis anrichten und mit Koriander bestreuen.
Tipps für saftige Scampis und cremige Sauce
- Scampis nicht übergaren: Sie sind fertig, sobald sie sich leicht kräuseln und durchgehend rosa-undurchsichtig sind. 2–3 Minuten pro Seite genügen.
- Tiefgekühlte Scampis: Vollständig auftauen, gut abtropfen und trockentupfen. Nasse Scampis kochen in der Pfanne statt zu braten und werden wässrig.
- Sauce zu dünn? Einfach ein paar Minuten länger offen einköcheln lassen oder ½ TL Tomatenmark zusätzlich einrühren.
- Reis locker halten: Basmati nach dem Quellen nicht rühren, sondern nur mit der Gabel auflockern – so verklebt er nicht.
- Mehr Tiefe: Ein Schuss Fischsauce oder etwas frisch geriebener Ingwer hebt das Curry geschmacklich an.
Variationen: Curry nach deinem Geschmack
- Andere Meeresfrüchte: Statt Scampis funktionieren auch Garnelen, Muscheln oder Tintenfischringe. Garzeiten entsprechend kurz halten.
- Mehr Gemüse: Karotten, Zucchini, Erbsen oder Brokkoli machen aus dem Gericht eine vollwertige Mahlzeit. Festes Gemüse früher zugeben, damit es Biss behält.
- Schärfe regeln: Chiliflocken oder frische Chili fürs Feurige, oder die Schärfe ganz weglassen für eine milde, familientaugliche Variante.
- Vegetarisch & vegan: Die Scampis durch gebratenen Tofu oder Kichererbsen ersetzen – das Kokos-Curry ist von Haus aus vegan.
- Anderer Reis: Jasminreis passt mit seinem Duft ebenso gut wie Basmati. Vollkornreis braucht eine längere Garzeit.
Beilagen und Serviervorschläge
Curryreis mit Scampis ist als Hauptgericht komplett, lässt sich aber leicht erweitern. Warmes Naan-Brot nimmt die Sauce schön auf, ein knackiger grüner Salat mit Gurke und Tomate bringt Frische dazu. Limetten- oder Zitronenspalten am Tellerrand erlauben jedem, nach Belieben Säure nachzulegen. Wer mag, garniert mit gehackten, gerösteten Erdnüssen für etwas Crunch.
Häufige Fragen
Kann ich tiefgekühlte Scampis verwenden?
Ja. Die Scampis vollständig auftauen, gut abtropfen lassen und trockentupfen. Sonst garen sie in der Pfanne statt zu braten und werden wässrig.
Wie lange muss man Scampis braten?
Etwa 2–3 Minuten pro Seite bei starker Hitze, bis sie rosa und leicht gebräunt sind. Länger nicht, sonst werden sie zäh und gummiartig.
Welcher Reis passt am besten?
Basmati-Reis ist ideal, weil er locker bleibt und das Curry nicht erschlägt. Jasminreis funktioniert mit seinem Duft ebenso gut.
Wie wird die Curry-Sauce cremiger?
Die Kokosmilch einfach ein paar Minuten länger offen einköcheln lassen oder etwas zusätzliches Tomatenmark einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Lässt sich das Gericht vegan zubereiten?
Ja. Die Scampis durch gebratenen Tofu oder Kichererbsen ersetzen – das Kokos-Curry selbst ist bereits vegan.


