Schokoquark selber machen: cremig in 15 Minuten

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Cremiger Schokoquark im Glas mit Schokoraspeln und Himbeeren garniert

Cremiger Schokoquark steht in einer Viertelstunde Rührzeit auf dem Tisch und schmeckt nach deutlich mehr Aufwand, als drinsteckt. Quark liefert die kühle, leicht säuerliche Basis, geschmolzene Schokolade die Tiefe – zusammen ergibt das ein Dessert, das zwischen Mousse und Pudding liegt, ohne Gelatine, ohne Backofen. Wer Magerquark nimmt, bekommt obendrein rund 12 g Eiweiß pro 100 g in die Schüssel, was den Nachtisch auch als Snack nach dem Training durchgehen lässt.

Der wichtigste Handgriff entscheidet über cremig oder krümelig: Schokolade und Quark dürfen sich temperaturmäßig nicht zu fremd sein. Dazu unten mehr – erst die Zutaten.

Zutaten für cremigen Schokoquark

Die Mengen reichen für 4 kleine Portionen. Magerquark hält die Sache leicht, Speisequark (20 % Fett) macht sie runder – beides funktioniert.

  • 500 g Quark (Mager- oder Speisequark)
  • 150 g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
  • 40–60 g Puderzucker (nach Schokoladensorte anpassen)
  • 4–6 EL Milch (oder Mineralwasser für eine leichtere Variante)
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Prise Salz

Bei der Schokolade lohnt sich Qualität: Eine Tafel mit 50–70 % Kakaoanteil bringt mehr Aroma als reine Süße. Zartbitter braucht etwas mehr Puderzucker, Vollmilch entsprechend weniger.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Den Quark mit Puderzucker, Vanille und Salz glatt rühren. 4–6 EL Milch oder Mineralwasser einarbeiten, bis die Masse seidig und streichfähig ist – das macht den Quark cremig statt fest.
  2. Die Schokolade grob hacken und über dem Wasserbad oder in kurzen Schritten in der Mikrowelle schmelzen. Anschließend kurz abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist (etwa Körpertemperatur).
  3. Ein paar Esslöffel Quark unter die geschmolzene Schokolade rühren – dieser Zwischenschritt gleicht die Temperaturen an. Dann diese Schoko-Quark-Mischung zügig unter den restlichen Quark heben.
  4. Sofort kräftig verrühren, damit die Schokolade gleichmäßig einzieht und keine harten Stückchen bildet. Abschmecken und bei Bedarf nachsüßen.
  5. In Gläser oder Schälchen füllen und mindestens 1–2 Stunden kühl stellen. Die Creme zieht dabei an und wird angenehm fest.
Cremiger Schokoquark im Glas mit Schokoraspeln und Himbeeren garniert

Cremiger Schokoquark

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 400 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 500 g Quark (Mager- oder Speisequark)
  • 150 g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
  • 40-60 g Puderzucker
  • 4-6 EL Milch oder Mineralwasser
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Quark mit Puderzucker, Vanille und Salz glatt rühren, Milch oder Mineralwasser einarbeiten, bis die Masse seidig ist.
Schokolade hacken, schmelzen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Ein paar Löffel Quark unter die Schokolade rühren, dann diese Mischung zügig unter den restlichen Quark heben.
Kräftig verrühren, abschmecken und bei Bedarf nachsüßen.
In Gläser füllen und mindestens 1-2 Stunden kühl stellen.

Cremig statt krümelig: die wichtigsten Tipps

Das häufigste Problem bei Schokoquark sind kleine harte Schokosplitter. Sie entstehen, wenn heiße Schokolade auf kalten Quark trifft und schlagartig erstarrt. Zwei Dinge verhindern das: die Schokolade vor dem Unterrühren auf lauwarm abkühlen lassen und den Quark vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur hat. Der Zwischenschritt mit ein paar Löffeln Quark in der Schokolade hilft zusätzlich.

Wird die Masse zu fest, rettet ein weiterer Esslöffel Milch die Konsistenz. Wer es luftiger mag, hebt 100 g steif geschlagene Sahne unter – das macht aus dem Quark fast eine Mousse, kostet aber Eiweißanteil und ein paar Kalorien. Aufbewahren lässt sich der Schokoquark abgedeckt 2–3 Tage im Kühlschrank; danach verliert er an Frische.

Auf Zucker reduzieren? Statt Puderzucker funktioniert eine kleine Menge flüssiger Süßstoff oder Erythrit. Mit Magerquark und Zartbitterschokolade landet eine Portion bei rund 400 Kalorien und liefert dabei spürbar Protein – eine vernünftige Alternative zu fertigem Schokopudding.

Variationen für mehr Abwechslung

  • Mit Kakao statt Tafel: 2–3 EL Backkakao direkt unter den Quark rühren – schneller, kalorienärmer, intensiv im Geschmack.
  • Stracciatella: Statt zu schmelzen die Schokolade fein raspeln und unterheben – dann sind die Splitter gewollt.
  • Mit Frucht: Kirschen, Himbeeren oder Bananenscheiben passen hervorragend zur Schokonote und bringen Frische.
  • Nussig: Ein Löffel Haselnussmus oder gehackte geröstete Nüsse geben Tiefe und etwas Biss.
  • Weiße Schokolade: Für eine süßere, mildere Variante – dann den Puderzucker reduzieren.
  • Mit Espresso: 1 TL Instant-Kaffee im warmen Schoko-Anteil auflösen für einen Mokka-Touch.

Schokoquark verträgt fast jede Kombination – einmal die Grundcreme im Griff, lässt sich der Rest nach Vorratsschrank und Laune anpassen.

Häufige Fragen

Wie wird Schokoquark schön cremig?

Den Quark mit etwas Milch oder Mineralwasser glatt rühren und die geschmolzene Schokolade nur lauwarm unterheben. So bleibt die Masse seidig statt fest oder krümelig.

Warum bildet mein Schokoquark harte Schokostückchen?

Heiße Schokolade erstarrt schlagartig, wenn sie auf kalten Quark trifft. Schokolade vorher auf Körpertemperatur abkühlen lassen und den Quark bei Zimmertemperatur verarbeiten.

Ist Schokoquark gesund?

Mit Magerquark liefert eine Portion viel Eiweiß (rund 12 g pro 100 g Quark) bei moderaten Kalorien. Über Zucker- und Schokoladenmenge lässt sich der Nachtisch leicht steuern.

Kann ich Schokoquark mit Kakao statt Schokolade machen?

Ja. 2–3 EL Backkakao direkt unter den Quark rühren ist schneller und kalorienärmer. Nach Geschmack mit Puderzucker oder Süßstoff abschmecken.

Wie lange hält sich Schokoquark im Kühlschrank?

Abgedeckt etwa 2–3 Tage. Danach verliert die Creme an Frische und Konsistenz. Am besten frisch zubereitet und gut gekühlt servieren.

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