Cremig, würzig und nach gut 30 Minuten auf dem Teller – dieses Spinat-Kokos-Curry lebt von einem einfachen Trick: Die Kokosmilch bindet die Schärfe der Gewürze und macht den herben Spinat rund. Kichererbsen und Kartoffeln liefern die Sättigung, sodass du keine Beilage brauchst, aber natürlich mit Reis trotzdem glücklich wirst. Komplett vegan, gut vorzubereiten und reicht für vier Portionen.
Der eigentliche Knackpunkt ist nicht das Rezept, sondern die Kokosmilch: Greif zur vollfetten Variante aus der Dose (mindestens 60 % Kokosanteil). Light-Kokosmilch ist schon mit Wasser gestreckt, und dann wird die Sauce wässrig statt samtig. Den Spinat kommt erst ganz zum Schluss in den Topf – so behält er Farbe und fällt nur kurz zusammen, statt zu zerkochen.
Nährwert-technisch ist das Curry ein solides Paket: Spinat bringt reichlich Vitamin K (rund 480 µg pro 100 g), Folsäure und Eisen mit, die Kichererbsen steuern pflanzliches Protein und Ballaststoffe bei. Ein kleiner Profi-Tipp gleich vorweg – ein Spritzer Zitrone am Ende verbessert die Eisenaufnahme spürbar, weil Vitamin C dem Körper das pflanzliche Eisen leichter zugänglich macht. Mehr dazu unten bei den Tipps.
Zutaten für 4 Portionen
- 500 g Spinatblätter, frisch oder tiefgekühlt
- 1 große Kartoffel, geschält und gewürfelt
- 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült und abgetropft
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1–2 grüne Chilischoten, fein gehackt (je nach gewünschter Schärfe)
- 1 Dose vollfette Kokosmilch (400 ml)
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Paprika edelsüß
- 1 EL Pflanzenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1/2 Zitrone (Saft, optional – aber empfehlenswert)
- Basmati-Reis zum Servieren
Tiefgekühlter Spinat funktioniert genauso gut wie frischer und ist oft die unkompliziertere Wahl: Lass ihn vorher auftauen und drück das Wasser kräftig aus, sonst verwässert es die Sauce. Frischen Spinat einfach waschen, trocken schleudern und grob hacken.
Zubereitung
- Das Öl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Chili darin bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig dünsten.
- Die Kartoffelwürfel zugeben und 2–3 Minuten mitbraten, bis sie leicht Farbe nehmen.
- Kreuzkümmel, Kurkuma und Paprika einrühren und kurz mitrösten, bis die Gewürze duften. Das dauert nur etwa 30 Sekunden – sie dürfen nicht anbrennen, sonst werden sie bitter.
- Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und alles einmal aufkochen lassen.
- Hitze reduzieren und das Curry etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Gelegentlich umrühren.
- Die Kichererbsen unterrühren und 2–3 Minuten miterwärmen.
- Den Spinat portionsweise unterheben und nur so lange köcheln, bis er zusammengefallen ist – ein bis zwei Minuten reichen.
- Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Mit Basmati-Reis servieren.

Zutaten
- 500 g Spinatblätter, frisch oder tiefgekühlt
- 1 große Kartoffel, geschält und gewürfelt
- 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgespült und abgetropft
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1–2 grüne Chilischoten, fein gehackt
- 1 Dose vollfette Kokosmilch (400 ml)
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Paprika edelsüß
- 1 EL Pflanzenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Saft von 1/2 Zitrone (optional)
- Basmati-Reis zum Servieren
Zubereitung
Öl im Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Chili 3–4 Minuten glasig dünsten.
Kartoffelwürfel zugeben und 2–3 Minuten mitbraten.
Kreuzkümmel, Kurkuma und Paprika einrühren und kurz mitrösten, bis sie duften.
Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen.
Hitze reduzieren und das Curry etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Kichererbsen unterrühren und 2–3 Minuten miterwärmen.
Spinat portionsweise unterheben und nur kurz zusammenfallen lassen.
Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken und mit Basmati-Reis servieren.
Tipps, damit es sicher gelingt
Sauce zu dünn? Dann hast du wahrscheinlich Light-Kokosmilch erwischt oder den TK-Spinat nicht gut ausgedrückt. Einfach ein paar Minuten länger offen einkochen lassen oder einen Esslöffel der weichen Kartoffeln an der Topfwand zerdrücken – das bindet auf natürliche Weise.
Eisen besser nutzen: Spinat liefert zwar Eisen (rund 2,7 mg pro 100 g), durch die enthaltene Oxalsäure wird davon aber nur ein kleiner Teil aufgenommen. Kochen baut einen Teil der Oxalsäure ab, und das Vitamin C aus dem Zitronenspritzer hilft zusätzlich – deshalb lohnt sich der Schuss Zitrone am Ende doppelt.
Aufbewahren: Das Curry hält sich im luftdichten Behälter 3 Tage im Kühlschrank und schmeckt am nächsten Tag fast besser, weil die Gewürze durchgezogen sind. Es lässt sich auch problemlos einfrieren – am besten ohne Reis, den kochst du frisch dazu. Das macht es zum idealen Kandidaten fürs Meal Prep.
Schärfe steuern: Milder wird es mit weniger oder ganz ohne Chili, schärfer mit einer extra Schote, einer Prise Cayennepfeffer oder einem Klecks scharfer Currypaste, die du gleich mit den Zwiebeln anschwitzt.
Variationen
- Mit mehr Gemüse: Zucchini, Aubergine, Paprika oder Süßkartoffel passen hervorragend. Festeres Gemüse zusammen mit der Kartoffel, weiches gegen Ende zugeben.
- Mit Tomate: Eine Dose stückige Tomaten (400 g) zusätzlich macht das Curry fruchtiger – dann etwas weniger Brühe nehmen.
- Proteinreicher: Rote Linsen kochen direkt mit und binden die Sauce zusätzlich, oder du gibst angebratenen Tofu dazu. Wer es nicht vegan braucht, kann auch Hähnchen verwenden – ein Blick in unsere Idee für ein Tofu-Curry mit Erbsen und Reis lohnt sich.
- Andere Beilage: Statt Reis schmeckt das Curry auch mit Naan, Fladenbrot oder Quinoa. Wer auf die Kohlenhydrate achtet, serviert es mit Blumenkohlreis.
Mehr Inspiration findest du in unserer Sammlung vegetarischer und veganer Rezepte.


