Rote-Bete-Ziegenkäse-Tarte: knusprig und einfach

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Frisch gebackene Rote-Bete-Ziegenkäse-Tarte mit Mürbeteigrand, Thymian, Honig und Walnüssen, ein Stück angeschnitten

Eine Rote-Bete-Tarte scheitert fast immer an derselben Stelle: am durchweichten Boden. Die Knolle gibt beim Backen viel Saft ab, und wenn der Mürbeteig den aufsaugt, wird aus der knusprigen Tarte ein matschiges Etwas. Mit zwei Handgriffen – Boden blindbacken und die Rote Bete vorher abtropfen lassen – bleibt die Kruste mürbe, während Ziegenkäse, Thymian und ein Hauch Honig oben karamellisieren.

Das Rezept reicht für eine 26-cm-Tarteform (4 bis 6 Stücke), braucht etwa 30 Minuten Vorbereitung plus Backzeit und gelingt auch mit fertig vorgegarter Rote Bete aus dem Kühlregal. Hier sind zuerst die Zutaten, danach geht es Schritt für Schritt weiter.

Zutaten für eine Tarte (26 cm, 4–6 Portionen)

Für den Mürbeteig:

  • 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 100 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • 1–2 EL kaltes Wasser
  • 1 TL frischer Thymian (optional, in den Teig)

Für den Belag:

  • 500 g Rote Bete (vorgegart oder roh, dann vorher 30–40 Min. kochen)
  • 150 g Ziegenfrischkäse oder eine Ziegenkäserolle in Scheiben
  • 100 g Schmand oder Crème fraîche
  • 2 Eier
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 2 Stiele Thymian
  • Salz, Pfeffer, etwas Muskat
  • 1 Handvoll Walnusskerne (optional)

Zubereitung

  1. Mehl, Salz, kalte Butter, Ei und Thymian rasch zu einem glatten Teig verkneten, bei Bedarf 1–2 EL kaltes Wasser zugeben. In Folie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Teig auf etwas Mehl ausrollen und in die gefettete Tarteform legen, dabei einen Rand hochziehen. Boden mehrfach mit der Gabel einstechen.
  3. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden mit Backpapier und Hülsenfrüchten belegen und 12 Minuten blindbacken, dann Papier und Gewicht entfernen.
  4. Die vorgegarte Rote Bete schälen, in dünne Scheiben schneiden und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen – das hält den Boden knusprig.
  5. Schmand, Eier, Salz, Pfeffer und etwas Muskat verrühren und gleichmäßig auf den vorgebackenen Boden geben.
  6. Rote-Bete-Scheiben dachziegelartig auflegen, Zwiebelringe verteilen, Ziegenkäse in Stücken daraufsetzen und mit Thymianblättchen bestreuen.
  7. Die Tarte 30–35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist. In den letzten 5 Minuten Honig darüberträufeln und – wer mag – die Walnüsse aufstreuen.
  8. Kurz abkühlen lassen, dann in Stücke schneiden und lauwarm servieren.
Frisch gebackene Rote-Bete-Ziegenkäse-Tarte mit Mürbeteigrand, Thymian, Honig und Walnüssen, ein Stück angeschnitten

Rote-Bete-Ziegenkäse-Tarte

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Portionen: 46 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 480 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 100 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 Ei (für den Teig)
  • ½ TL Salz
  • 1–2 EL kaltes Wasser
  • 1 TL frischer Thymian (optional, in den Teig)
  • 500 g Rote Bete (vorgegart)
  • 150 g Ziegenfrischkäse oder Ziegenkäserolle
  • 100 g Schmand oder Crème fraîche
  • 2 Eier (für den Guss)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 2 Stiele Thymian
  • Salz, Pfeffer, etwas Muskat
  • 1 Handvoll Walnusskerne (optional)

Zubereitung

Mehl, Salz, kalte Butter, Ei und Thymian rasch zu einem glatten Teig verkneten, bei Bedarf 1–2 EL kaltes Wasser zugeben, in Folie wickeln und 30 Minuten kalt stellen.
Teig ausrollen, in die gefettete 26-cm-Tarteform legen, Rand hochziehen und den Boden mehrfach mit der Gabel einstechen.
Bei 200 °C Ober-/Unterhitze mit Backpapier und Hülsenfrüchten 12 Minuten blindbacken, dann Papier und Gewicht entfernen.
Vorgegarte Rote Bete schälen, in dünne Scheiben schneiden und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
Schmand, Eier, Salz, Pfeffer und Muskat verrühren und auf den vorgebackenen Boden geben.
Rote-Bete-Scheiben dachziegelartig auflegen, Zwiebelringe verteilen, Ziegenkäse daraufsetzen und mit Thymian bestreuen.
30–35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist; in den letzten 5 Minuten Honig darüberträufeln und Walnüsse aufstreuen.
Kurz abkühlen lassen, in Stücke schneiden und lauwarm servieren.

Tipps gegen den matschigen Boden

  • Blindbacken nicht überspringen: 12 Minuten vorgebackener Boden hält dem feuchten Belag stand.
  • Rote Bete trocken tupfen: Egal ob selbst gekocht oder vakuumiert – die Scheiben vor dem Belegen abtropfen lassen, sonst zieht Saft in den Teig.
  • Schmand statt Sahne: Die dickere Konsistenz bindet die Flüssigkeit besser als flüssige Sahne.
  • Handschuhe tragen: Rote Bete färbt stark – Einweghandschuhe und ein Schneidebrett, das Flecken verzeiht, sparen Putzarbeit.
  • Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält die Tarte abgedeckt 2–3 Tage; vor dem Servieren kurz im Ofen aufbacken, dann wird der Boden wieder knusprig.

Variationen für jeden Geschmack

  • Mit Feta statt Ziegenkäse: Etwas milder und leichter zu bekommen – Feta zerbröseln und erst in der zweiten Backhälfte auflegen.
  • Mit Birne: Dünne Birnenspalten zwischen die Rote Bete legen; die Süße passt hervorragend zum herben Käse.
  • Low Carb: Den Mürbeteig durch einen Boden aus gemahlenen Mandeln und Ei ersetzen – spart einen Großteil der Kohlenhydrate.
  • Vegan: Pflanzlichen Frischkäse und ein Ei-Ersatz-Püree (z. B. aus Seidentofu) verwenden, Honig durch Ahornsirup tauschen.
  • Als Quiche: Mehr Eier-Schmand-Guss verwenden und in einer höheren Form backen – sättigt stärker und lässt sich gut vorbereiten.

Wie gesund ist Rote Bete?

Rote Bete bringt auf 100 g nur rund 42 Kalorien mit, liefert dabei aber ordentlich Ballaststoffe sowie Folsäure (etwa 109 µg, knapp ein Viertel des Tagesbedarfs), Kalium und etwas Vitamin C. Bekannt ist die Knolle vor allem für ihren hohen Nitratgehalt: Der Körper wandelt Nitrat in Stoffwechselprodukte um, die die Blutgefäße weiten können – in Studien zeigte sich dadurch ein leicht blutdrucksenkender Effekt. Im Mürbeteig-Tarte mit Käse und Butter ist das eher ein netter Nebeneffekt als ein Gesundheitsversprechen – als bunte, ballaststoffreiche Gemüsekomponente macht sich die Rote Bete hier trotzdem gut.

Der Ziegenkäse steuert Eiweiß und Calcium bei und schmeckt von Natur aus kräftiger als Kuhmilchkäse, weshalb schon kleine Mengen viel Aroma bringen. Wer auf die Kalorien achtet, nimmt eine milde Ziegenkäserolle und etwas weniger davon – der herbe Geschmack trägt die Tarte auch dann.

Häufige Fragen

Wie verhindere ich, dass der Tarteboden matschig wird?

Den Mürbeteig 12 Minuten blindbacken und die Rote Bete vor dem Belegen gut abtropfen und trocken tupfen. So zieht kein Saft in den Boden und die Kruste bleibt knusprig.

Kann ich vorgegarte Rote Bete aus dem Kühlregal verwenden?

Ja, vakuumierte vorgegarte Rote Bete spart das Kochen. Einfach in dünne Scheiben schneiden und vor dem Belegen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Muss ich rohe Rote Bete vor dem Backen kochen?

Rohe Knollen vorher 30–40 Minuten weich kochen oder im Ofen garen. Nur in dünnen Scheiben würden sie sonst in der Backzeit der Tarte nicht weich genug.

Welcher Käse passt statt Ziegenkäse?

Feta ist eine mildere Alternative, ebenso Ricotta oder Schafskäse. Für mehr Würze passt auch ein kräftiger Blauschimmelkäse in kleinen Mengen.

Kann ich die Rote-Bete-Tarte einfrieren?

Ja, gebacken und ausgekühlt lässt sie sich bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Servieren im Ofen aufbacken, dann wird der Boden wieder knusprig.

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