Ein Frühstück ohne Pancakes? Für mich kaum vorstellbar. Aber die klassische Variante mit Bergen von Mehl und Zucker liegt mir ehrlich gesagt nach dem Training viel zu schwer im Magen. Quark Pancakes sind da mein Kompromiss: fluffig, saftig, leicht säuerlich – und sie machen dank Quark richtig satt, ohne dass du nach einer Stunde wieder am Kühlschrank hängst.
Der Clou steckt im Quark. Nimmst du Magerquark, liefert allein der schon rund 13 g Eiweiß pro 100 g bei kaum Fett – damit wird aus dem Sonntagsfrühstück nebenbei ein eiweißreiches Protein-Frühstück, ganz ohne Proteinpulver. Und keine Sorge: Das Rezept ist anfängerfest. In gut 15 Minuten stehen die ersten goldbraunen Pancakes auf dem Teller.
Zutaten für Quark Pancakes
Die Liste ist kurz, und das meiste hast du wahrscheinlich eh zu Hause. Reicht für etwa 8–10 Pancakes, also zwei ordentliche Portionen:
- 250 g Quark (für die Protein-Variante Magerquark)
- 3 Eier
- 150 g Mehl (Weizen, Dinkel oder Vollkorn)
- 1 TL Backpulver
- 1 EL Zucker oder Honig
- 100 ml Milch
- 1 Prise Salz
- etwas Butter oder neutrales Öl zum Braten
Tipp vorweg: Wenn du es besonders luftig magst, trenn die Eier. Warum, dazu gleich mehr – das ist nämlich der eine Handgriff, der den Unterschied macht.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Quark und Eigelb (bzw. ganze Eier) in einer Schüssel glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.
- Mehl, Backpulver, Zucker und Salz dazugeben und kurz unterrühren.
- Nach und nach die Milch angießen, bis ein dickflüssiger, glatter Teig entsteht. Nicht zu lange rühren.
- Für extra fluffige Pancakes: das Eiweiß separat steif schlagen und vorsichtig mit einem Löffel unter den Teig heben.
- Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze bringen und mit wenig Butter oder Öl ausstreichen.
- Mit einer Kelle kleine Portionen in die Pfanne geben und leicht flachdrücken.
- Von beiden Seiten goldbraun backen – etwa 2 Minuten pro Seite, bis sie durchgegart sind.
- Auf einem Teller stapeln und mit deinen Lieblings-Toppings servieren.

Zutaten
- 250 g Quark (für die Protein-Variante Magerquark)
- 3 Eier
- 150 g Mehl (Weizen, Dinkel oder Vollkorn)
- 1 TL Backpulver
- 1 EL Zucker oder Honig
- 100 ml Milch
- 1 Prise Salz
- etwas Butter oder neutrales Öl zum Braten
Zubereitung
Quark und Eigelb (bzw. ganze Eier) in einer Schüssel glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.
Mehl, Backpulver, Zucker und Salz dazugeben und kurz unterrühren.
Nach und nach die Milch angießen, bis ein dickflüssiger, glatter Teig entsteht. Nicht zu lange rühren.
Für extra fluffige Pancakes das Eiweiß separat steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze bringen und mit wenig Butter oder Öl ausstreichen.
Mit einer Kelle kleine Portionen in die Pfanne geben und leicht flachdrücken.
Von beiden Seiten goldbraun backen, etwa 2 Minuten pro Seite, bis sie durchgegart sind.
Auf einem Teller stapeln und mit den Lieblings-Toppings servieren.
Tipps für richtig fluffige Pancakes
Mein erster Versuch war, nun ja, ein Frisbee. Flach, gummiartig, traurig. Woran lag’s? An ein paar Kleinigkeiten, die wirklich jeder unterschätzt:
- Eiweiß steif schlagen. Das ist der Geheimtipp schlechthin. Die Luftbläschen im geschlagenen Eiweiß heben den Teig beim Braten an – so werden die Pancakes hoch und luftig statt platt.
- Den Teig nicht totrühren. Sobald das Mehl untergerührt ist, hörst du auf. Wer ewig weiterrührt, schlägt das Gluten auf, und die Pancakes werden zäh.
- Mittlere Hitze, Geduld. Zu heiß, und sie sind außen schwarz, innen roh. Lieber etwas langsamer – mal ehrlich, die zwei Minuten warten lohnen sich.
- Beschichtete Pfanne nehmen. Quarkteig pappt gern an. Eine gute Antihaft-Pfanne und ein dünner Film Fett ersparen dir den Frust.
- In kleinen Portionen braten. Kleinere Pancakes lassen sich leichter wenden und garen gleichmäßiger durch.
Und wenn du für mehrere Leute brätst: Schieb die fertigen Pancakes bei 80 °C in den Ofen, dann sind am Ende alle warm.
Variationen: von Protein bis vegan
Das Grundrezept ist eben nur die Basis. Ich wandle es ständig ab, je nach Laune und was der Kühlschrank hergibt:
- Protein Pancakes mit Magerquark: Magerquark statt Speisequark und nur ein kleiner Löffel Zucker. So landest du bei einem richtig eiweißreichen Frühstück – ideal nach dem Sport. Magerquark bringt rund 13 g Eiweiß pro 100 g mit, davon etwa 80 % langsam sättigendes Casein.
- Vollkorn: Tausch das Weizenmehl gegen Vollkorn- oder Dinkelmehl. Etwas herzhafter im Geschmack, dafür mehr Ballaststoffe.
- Glutenfrei: Funktioniert prima mit glutenfreier Mehlmischung oder Haferflocken, fein gemahlen.
- Vegan: Pflanzlichen Quark (z. B. auf Sojabasis) nehmen und die Eier durch Apfelmus oder eine Leinsamen-Ei-Mischung ersetzen. Die werden nicht ganz so hoch, schmecken aber klasse.
- Herzhaft: Zucker weglassen, dafür gehackte Kräuter, Frühlingszwiebeln oder geriebenen Käse unterrühren. Dazu Räucherlachs – und schon hast du ein Brunch-Highlight.
Weitere schnelle Frühstücksideen mit Quark
Pancakes sind nicht alles, was Quark morgens draufhat. Wenn dir die Pfanne unter der Woche zu viel Aufwand ist, sind das meine schnellen Favoriten – alle gesund, alle in ein paar Minuten fertig:
- Quark-Bowl: Magerquark mit einem Schuss Milch glattrühren, frische Beeren, einen Löffel Haferflocken und etwas Honig dazu. Fertig in zwei Minuten.
- Overnight Oats mit Quark: Haferflocken, Quark und Milch am Abend verrühren, über Nacht in den Kühlschrank. Morgens nur noch Topping drauf.
- Quark-Aufstrich: Quark mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen, aufs Vollkornbrot – die herzhafte Antwort auf süßes Frühstück.
- Quark-Smoothie: Quark, Banane, etwas Milch und Beeren in den Mixer. Trinkfertiges Eiweiß für unterwegs.
Irgendwie ist Quark morgens einfach unschlagbar: günstig, sättigend, eiweißreich. Kein Wunder, dass er in keiner meiner Wochen fehlt.
Häufige Fragen
Welcher Quark eignet sich am besten?
Speisequark (20 % Fett) macht die Pancakes besonders saftig und mild. Magerquark ist die Wahl, wenn du Kalorien sparen und das Eiweiß hochhalten willst – der Teig wird minimal trockener, das gleichst du mit einem Schuss Milch mehr aus.
Warum werden meine Quark Pancakes nicht fluffig?
Meistens liegt’s am Eiweiß oder an der Hitze. Schlag das Eiweiß separat steif und heb es unter, dann geht der Teig auf. Und braten bei mittlerer, nicht voller Hitze – zu heiß bedeutet flach und verbrannt.
Kann ich Quark Pancakes ohne Mehl machen?
Ja. Ersetz das Mehl durch fein gemahlene Haferflocken oder etwas mehr Eier plus einen Löffel Speisestärke. Die Konsistenz wird etwas zarter, hält aber gut zusammen.
Sind Quark Pancakes gesund?
Im Vergleich zur klassischen Variante ja: durch den Quark stecken mehr Eiweiß und weniger Zucker drin, das sättigt länger. Wie gesund es am Ende ist, hängt aber vom Topping ab – Beeren statt Nutella machen eben den Unterschied.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Den Grundteig kannst du zubereiten, aber das geschlagene Eiweiß solltest du erst kurz vorm Braten unterheben, sonst fällt die Luft zusammen. Fertige Pancakes halten sich im Kühlschrank 1–2 Tage und lassen sich kurz in der Pfanne aufwärmen.


