Tagliatelle mit Scampis in Weißweinsoße – elegantes Pasta-Gericht in 25 Minuten

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Tagliatelle mit Scampis in cremiger Weißweinsoße, bestreut mit Petersilie und Parmesan

Tagliatelle mit Scampis in Weißweinsoße brauchen vom ersten Schnitt bis zum Teller keine halbe Stunde – die Soße entsteht in derselben Pfanne, in der die Scampis kurz angebraten wurden, und nimmt dabei den ganzen Bratgeschmack mit. Genau das macht aus wenigen Zutaten ein Gericht, das nach Restaurant schmeckt, aber an einem normalen Abend funktioniert.

Der wichtigste Handgriff entscheidet schon zu Beginn über das Ergebnis: Scampis (im Handel meist große Garnelen oder Kaisergranat) gehören nur kurz in die heiße Pfanne. Eine bis zwei Minuten pro Seite reichen – sobald sie rosa sind, kommen sie raus. Wer sie durchbrät, bekommt zähe, trockene Stücke statt saftiger Bissen. Den Rest erledigen Weißwein, Sahne und etwas Knoblauch fast von allein.

Zutaten

Für 4 Portionen. Bei den Scampis lohnt sich Qualität – frische oder gut tiefgekühlte, geschälte und entdarmte Ware bringt das beste Ergebnis.

  • 400 g Tagliatelle
  • 500 g Scampis (große Garnelen), geschält und entdarmt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 50 g Butter
  • 200 ml trockener Weißwein (z. B. Sauvignon Blanc oder Pinot Grigio)
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung

  1. Reichlich Salzwasser aufsetzen und die Tagliatelle nach Packungsangabe al dente kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser auffangen, dann abtropfen lassen.
  2. Olivenöl in einer großen Pfanne stark erhitzen. Die Scampis salzen und 1–2 Minuten pro Seite scharf anbraten, bis sie rosa sind. Sofort herausnehmen und beiseitestellen – nicht durchbraten.
  3. Hitze reduzieren, Butter in derselben Pfanne schmelzen. Zwiebel und Knoblauch 2–3 Minuten glasig dünsten, ohne dass sie Farbe nehmen.
  4. Mit dem Weißwein ablöschen und 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwa um die Hälfte reduziert ist – das nimmt die Schärfe des Alkohols und konzentriert das Aroma.
  5. Sahne einrühren und die Soße 3–4 Minuten leicht einkochen lassen, bis sie einen Esslöffel sämig überzieht. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
  6. Die Scampis samt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne geben und nur kurz in der warmen Soße ziehen lassen.
  7. Tagliatelle direkt in die Pfanne heben und mischen. Ist die Soße zu dick, mit einem Schluck Nudelwasser lockern.
  8. Mit Petersilie und Parmesan bestreut sofort servieren.
Tagliatelle mit Scampis in cremiger Weißweinsoße, bestreut mit Petersilie und Parmesan

Tagliatelle mit Scampis in Weißweinsoße

Drucken
Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 620 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
( 1 Bewertungen )

Zutaten

  • 400 g Tagliatelle
  • 500 g Scampis (große Garnelen), geschält und entdarmt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 50 g Butter
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL frische Petersilie, gehackt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Geriebener Parmesan zum Servieren

Zubereitung

Tagliatelle in Salzwasser al dente kochen, eine Tasse Nudelwasser auffangen, abgießen.
Olivenöl stark erhitzen, Scampis salzen und 1–2 Minuten pro Seite anbraten, bis sie rosa sind, herausnehmen.
Butter in der Pfanne schmelzen, Zwiebel und Knoblauch 2–3 Minuten glasig dünsten.
Mit Weißwein ablöschen und 2–3 Minuten auf die Hälfte reduzieren.
Sahne einrühren, 3–4 Minuten einkochen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Scampis zurück in die Soße geben und kurz ziehen lassen.
Tagliatelle untermischen, bei Bedarf mit Nudelwasser lockern.
Mit Petersilie und Parmesan bestreut servieren.

Tipps für saftige Scampis und eine sämige Soße

  • Nicht überfüllen: Liegen zu viele Scampis gleichzeitig in der Pfanne, fällt die Temperatur, sie garen im eigenen Saft und werden gummiartig. Lieber in zwei Durchgängen anbraten.
  • Soße zu dünn? Ein, zwei Minuten länger einkochen lassen oder einen Löffel Parmesan einrühren – das bindet zusätzlich. Maisstärke nur im Notfall.
  • Soße zu dick? Mit Nudelwasser statt purer Sahne strecken; die Stärke darin hält die Soße cremig.
  • Tiefgekühlte Scampis vor dem Braten vollständig auftauen und gut trockentupfen – sonst brutzeln sie statt zu bräunen.
  • Timing: Soße und Nudeln sollten gleichzeitig fertig werden, damit die Pasta nicht verklebt und nachzieht.

Variationen

  • Mit Zitrone statt Wein: Wer ohne Alkohol kocht, ersetzt den Weißwein durch Gemüsebrühe plus einen kräftigen Spritzer Zitrone – ablöschen und reduzieren funktioniert genauso.
  • Tomatig: Eine Handvoll halbierte Cherrytomaten oder 2 EL passierte Tomaten mit den Zwiebeln andünsten für Farbe und Säure.
  • Schärfer: Eine Prise Chiliflocken zum Knoblauch geben.
  • Andere Pasta: Linguine oder Spaghetti nehmen die Soße ebenso gut auf wie Tagliatelle.
  • Mehr Gemüse: Babyspinat am Ende unterheben oder gegrillte Zucchini dazu reichen.

Dazu passt

Ein frisches Baguette saugt die letzte Soße vom Teller, ein schlichter grüner Salat mit leichtem Dressing gleicht die cremige Pasta aus. Im Glas bleibt man am besten beim selben trockenen Weißwein, den man auch zum Kochen verwendet hat.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Scampi und Garnelen?

Echte Scampi (Kaisergranat) gehören zu den Hummerartigen und haben kleine Scheren. Im Handel werden für dieses Gericht meist große, geschälte Garnelen als „Scampi“ verkauft – beide funktionieren gleich gut.

Wie lange muss man Scampis braten, damit sie saftig bleiben?

Nur 1–2 Minuten pro Seite bei starker Hitze, bis sie rosa sind. Danach sofort herausnehmen. Zu langes Braten macht sie zäh und trocken.

Welcher Weißwein passt in die Soße?

Ein trockener Weißwein wie Sauvignon Blanc oder Pinot Grigio. Faustregel: Nur Wein zum Kochen nehmen, den man auch trinken würde.

Kann ich das Rezept ohne Alkohol zubereiten?

Ja. Ersetze den Weißwein durch Gemüsebrühe und einen kräftigen Spritzer Zitronensaft. Ablöschen und Reduzieren funktioniert genauso.

Wie wird die Weißweinsoße schön sämig?

Den Wein gut reduzieren, dann die Sahne 3–4 Minuten einkochen, bis sie den Löffel überzieht. Etwas Nudelwasser oder Parmesan bindet zusätzlich.

Anzeige

Schau auch mal hier rein...