Kräuterbutter selber machen: die perfekte Grillbeilage

Selbst gemachte Kräuterbutter als Rolle in Scheiben geschnitten auf einem Holzbrett, daneben frische Kräuter

Fünf Minuten, eine Gabel und richtig gute Butter – mehr steckt nicht hinter der Beilage, die auf jedem Grillteller zuerst leer ist. Selbst gemachte Kräuterbutter schlägt jede gekaufte Rolle, weil du Kräutermenge, Knoblauch und Salz genau nach deinem Geschmack einstellst. Der einzige Trick, der wirklich zählt: Die Butter muss zimmerwarm sein, sonst lässt sie sich nicht cremig rühren.

Das Grundrezept braucht vier Zutaten und lässt sich in jede Richtung abwandeln – von klassisch mit Knoblauch über mediterran bis zur Bärlauch-Variante im Frühling. Unten findest du die genauen Mengen, die häufigsten Fehler und wie du gleich einen Vorrat für die ganze Grillsaison einfrierst.

Zutaten für klassische Kräuterbutter

Reicht als Beilage für 4 bis 6 Personen:

  • 250 g Butter, zimmerwarm (mindestens 30–60 Minuten vorher aus dem Kühlschrank)
  • 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Petersilie, Schnittlauch und Dill (ergibt ca. 3 gehäufte EL fein gehackt)
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • ½ TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft (optional, hebt das Aroma)

Keine frischen Kräuter zur Hand? Eine tiefgekühlte 8-Kräuter-Mischung funktioniert genauso – nur ungetaut und leicht ausgedrückt unterrühren, damit kein Schmelzwasser in die Butter kommt.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Die weiche Butter in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder den Quirlen des Handrührers cremig-hell aufschlagen.
  2. Kräuter waschen, gründlich trocken tupfen und sehr fein hacken – nasse Kräuter machen die Butter wässrig.
  3. Knoblauch schälen und dazupressen oder fein reiben.
  4. Kräuter, Knoblauch, Salz, Pfeffer und nach Wunsch den Zitronensaft unter die Butter rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Abschmecken.
  5. Die Masse auf ein Stück Backpapier geben, zu einer Rolle formen, straff einwickeln und mindestens 30 Minuten – besser 1–2 Stunden – im Kühlschrank fest werden lassen.

Selbst gemachte Kräuterbutter als Rolle in Scheiben geschnitten auf einem Holzbrett, daneben frische Kräuter

Kräuterbutter

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Portionen: 46 Vorbereitungszeit:
Nährwerte: 200 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
( 1 Bewertungen )

Zutaten

  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Bund gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill), fein gehackt
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • ½ TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Zitronensaft (optional)

Zubereitung

Weiche Butter cremig aufschlagen.
Kräuter waschen, trocken tupfen und fein hacken.
Knoblauch dazupressen oder fein reiben.
Kräuter, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zitronensaft unterrühren und abschmecken.
Zu einer Rolle formen, in Backpapier wickeln und mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Tipps, damit die Kräuterbutter wirklich gelingt

  • Butter zimmerwarm, nicht geschmolzen: Weiche Butter lässt sich luftig aufschlagen. Ist sie schon flüssig, trennt sich das Fett und die Rolle wird beim Erkalten bröckelig.
  • Kräuter trocken tupfen: Restwasser verkürzt die Haltbarkeit und macht die Konsistenz matschig. Nach dem Waschen kurz auf ein Küchentuch legen.
  • Salz vorsichtig dosieren: Lieber nachsalzen. Wer die Butter zu gegrilltem, bereits gesalzenem Fleisch reicht, kommt mit weniger aus.
  • Durchziehen lassen: Das Aroma entfaltet sich erst nach ein bis zwei Stunden richtig – über Nacht wird sie am rundesten.
  • Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält frische Kräuterbutter gut verpackt etwa eine Woche.

Kräuterbutter einfrieren und auf Vorrat machen

Kräuterbutter friert hervorragend ein und ist so bis zu drei Monate haltbar. Am einfachsten formst du eine Rolle, wickelst sie stramm in Folie und gibst sie zusätzlich in einen Gefrierbeutel oder eine Dose – so bleibt das Kräuteraroma frisch und „grün“, statt nach Gefrierfach zu schmecken. Praktisch für Grillabende: die Butter mit einem Löffel oder Spritzbeutel portionsweise in eine Eiswürfelform füllen und einzeln entnehmen. Zum Auftauen die gewünschte Menge einfach 20–30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Varianten für jeden Anlass

  • Knoblauch pur: Kräuter weglassen, dafür 2–3 Zehen – die kräftige Grillklassiker-Version.
  • Bärlauch: Im Frühjahr statt Knoblauch und Petersilie eine Handvoll fein geschnittenen Bärlauch unterrühren.
  • Mediterran: Fein gehackte getrocknete Tomaten und geriebenen Parmesan zugeben, dazu etwas Rosmarin.
  • Scharf: Chiliflocken oder geräuchertes Paprikapulver einrühren – passt besonders zu Steak und Maiskolben.
  • Zitrone-Honig: 1 TL Honig plus abgeriebene Zitronenschale für eine feine, leicht süßliche Note zu Fisch und Gemüse.

Ob als schmelzender Klecks auf dem heißen Steak, zu Ofenkartoffeln, gegrilltem Gemüse oder einfach auf frischem Baguette – mit einer Rolle im Kühlschrank hast du immer eine schnelle Beilage parat, die nach echtem Kraut schmeckt.

Häufige Fragen

Wie lange hält selbstgemachte Kräuterbutter?

Gut verpackt hält frische Kräuterbutter im Kühlschrank etwa eine Woche. Eingefroren bleibt sie bis zu drei Monate haltbar und aromatisch.

Kann man Kräuterbutter einfrieren?

Ja. Am besten als straff in Folie gewickelte Rolle oder portionsweise in einer Eiswürfelform. So lässt sie sich einzeln entnehmen und bleibt bis zu drei Monate frisch.

Welche Kräuter passen in Kräuterbutter?

Klassisch sind Petersilie, Schnittlauch und Dill. Auch Basilikum, Kerbel, Estragon oder im Frühjahr Bärlauch passen gut. Eine gemischte Auswahl schmeckt am rundesten.

Kann ich tiefgekühlte Kräuter verwenden?

Ja, eine TK-Kräutermischung funktioniert gut. Gib sie ungetaut und leicht ausgedrückt dazu, damit kein Schmelzwasser die Butter wässrig macht.

Warum wird meine Kräuterbutter wässrig oder matschig?

Meist liegt es an feuchten Kräutern oder zu weicher, schon geschmolzener Butter. Kräuter nach dem Waschen trocken tupfen und nur zimmerwarme, nicht flüssige Butter verwenden.

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