Tiramisu Schnitten: einfaches Rezept vom Blech

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Tiramisu Schnitten in Quadrate geschnitten, mit Kakao bestäubt, auf rustikalem Holztisch

Tiramisu in Tortenform ist schön und gut — aber mal ehrlich, wer hat beim Geburtstag schon Lust, mit dem Tortenheber rumzufummeln? Tiramisu Schnitten lösen genau dieses Problem: Du schichtest alles in eine eckige Form, lässt es über Nacht durchziehen und schneidest am nächsten Tag saubere Quadrate raus. Fertig ist das Dessert, das auf jedem Buffet als Erstes leer ist.

Ich mache die Schnitten-Variante inzwischen lieber als das klassische Tiramisu im Glas. Der Grund ist banal: Sie reicht weiter, lässt sich besser transportieren und jeder bekommt ein gleich großes Stück — keine Diskussionen am Tisch, wer mehr Creme abbekommen hat. Und der Geschmack? Identisch. Löffelbiskuit, Kaffee, cremige Mascarpone, eine Wolke Kakao obendrauf. Das italienische Original, nur eben praktischer angerichtet.

Was die Schnitten so gut machen, ist die lange Kühlzeit. Der Kaffee zieht in die Biskuits, die Creme wird fest, die Aromen finden zueinander. Deshalb ist das hier ein Dessert, das du am Vortag machst — und das ist beim Gäste-Stress eher ein Segen als ein Nachteil.

Zutaten für eine Form (ca. 20 x 30 cm, 12 Stücke)

  • 200 g Löffelbiskuits (1 Packung)
  • 250 ml starker Espresso oder Kaffee, abgekühlt
  • 500 g Mascarpone
  • 250 ml Schlagsahne, gut gekühlt
  • 75 g Zucker
  • 2 frische Eigelb (Größe M) — oder Alternative, siehe Tipps
  • 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Sahnesteif (optional, macht die Creme standfester)
  • 2 EL Backkakao zum Bestäuben

Wenn du magst, kommen noch 2–3 EL Amaretto oder ein Schuss Rum in den Kaffee. Muss aber nicht — ohne Alkohol schmeckt es genauso, und die Kinder dürfen mitnaschen.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Espresso oder starken Kaffee kochen und komplett abkühlen lassen. Heißer Kaffee weicht die Biskuits sofort durch — das willst du nicht. Wer mag, rührt jetzt den Amaretto unter.
  2. Eigelb mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse heller wird. Mascarpone löffelweise unterrühren, damit nichts klumpt.
  3. Sahne mit dem Sahnesteif separat steif schlagen. Dann die Sahne in zwei, drei Portionen vorsichtig unter die Mascarponecreme heben — von unten nach oben, mit dem Teigschaber. So bleibt die Creme luftig.
  4. Die Löffelbiskuits einzeln kurz in den kalten Kaffee tauchen, jede Seite nur etwa eine Sekunde. Den Boden der Form damit auslegen.
  5. Die Hälfte der Creme darauf verstreichen. Eine zweite Lage getränkter Biskuits darüber, dann die restliche Creme — die oberste Schicht muss Creme sein.
  6. Abdecken und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
  7. Erst kurz vor dem Servieren großzügig mit Backkakao bestäuben und in Quadrate schneiden.
Tiramisu Schnitten in Quadrate geschnitten, mit Kakao bestäubt, auf rustikalem Holztisch

Tiramisu Schnitten

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Portionen: 12 Vorbereitungszeit:
Nährwerte: 320 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
( 1 Bewertungen )

Zutaten

  • 200 g Löffelbiskuits (1 Packung)
  • 250 ml starker Espresso oder Kaffee, abgekühlt
  • 500 g Mascarpone
  • 250 ml Schlagsahne, gut gekühlt
  • 75 g Zucker
  • 2 frische Eigelb (Größe M)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen Sahnesteif (optional)
  • 2 EL Backkakao zum Bestäuben

Zubereitung

Espresso oder starken Kaffee kochen und komplett abkühlen lassen.
Eigelb mit Zucker und Vanilleextrakt schaumig schlagen, dann Mascarpone löffelweise unterrühren.
Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und in zwei, drei Portionen vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.
Löffelbiskuits einzeln kurz in den kalten Kaffee tauchen, jede Seite nur etwa eine Sekunde, und den Boden der Form damit auslegen.
Die Hälfte der Creme verstreichen, eine zweite Lage getränkter Biskuits darüber, dann die restliche Creme; oberste Schicht ist Creme.
Abgedeckt mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren großzügig mit Backkakao bestäuben und in Quadrate schneiden.

Tipps, damit die Schnitten gelingen

Der häufigste Patzer: Biskuits zu lange im Kaffee. Eine Sekunde pro Seite reicht wirklich — sie saugen sich auch danach noch voll. Lässt du sie baden, hast du am Ende Matsch statt Schnitten.

Zum Thema rohe Eier, weil mich das oft gefragt wird: Klassisches Tiramisu lebt vom rohen Eigelb. Wenn Schwangere, Kleinkinder oder ältere Menschen mitessen, lass das Ei lieber ganz weg und nimm stattdessen 100 g mehr Sahne — die steif geschlagene Sahne gibt der Creme dieselbe luftige Struktur, die sonst das Ei bringt. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift zu pasteurisiertem Ei aus dem Becher. Geschmacklich merkt das ehrlich gesagt kaum jemand.

Und wenn die Creme mal zu weich gerät: Das liegt fast immer an zu warmer Sahne oder zu wenig geschlagener Mascarpone. Beides muss kalt sein. Eine Stunde länger im Kühlschrank rettet meistens noch viel. Den Kakao übrigens immer erst zum Schluss drüberstäuben — über Nacht zieht er sonst Feuchtigkeit und wird fleckig.

Reste halten sich abgedeckt zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Einfrieren geht auch, dann aber im Stück und langsam im Kühlschrank auftauen lassen.

Variationen für die Tiramisu Schnitten

Naja, das Grundrezept ist nur der Anfang. Im Sommer hebe ich gern eine Schicht frische Beeren zwischen die Creme — Erdbeeren oder Himbeeren passen wunderbar und brechen die Süße. Wer es weihnachtlich mag, tauscht die Löffelbiskuits gegen Spekulatius und macht daraus ein Spekulatius-Tiramisu.

Glutenfrei wird die Sache mit glutenfreien Löffelbiskuits, die es mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt gibt. Für eine vegane Version ersetzt du Mascarpone durch eine Cashew- oder Soja-Alternative und die Sahne durch aufschlagbare Pflanzensahne — das Ei fällt dabei sowieso weg. Klappt überraschend gut.

Und für die Koffein-Frage am Rande: Wer weiß, was Kaffee mit dem Körper macht, nimmt für die Abendrunde einfach Entkoffeinierten. Schmeckt im Tiramisu genauso intensiv.

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