Tofu Curry mit Erbsen und Reis: cremig in 30 Minuten

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Veganes Tofu Curry mit Erbsen in cremiger Kokossoße, serviert mit Reis und frischem Koriander

Cremiges Curry, knuspriger Tofu und ein Topf, der in gut 30 Minuten auf dem Tisch steht – dieses Tofu Curry mit Erbsen und Reis funktioniert auch an Abenden, an denen die Motivation zum Kochen eher klein ist. Der Trick steckt in zwei Handgriffen, die das fertige 2023er-Standardrezept gern unterschlägt: den Tofu vorher pressen und separat anbraten, damit er nicht im Sud zerfällt.

Du brauchst nur Vorratskammer-Basics, eine Dose Tomaten und eine Dose Kokosmilch. Das Ergebnis ist vollwertig pflanzlich, sättigend und liefert mit dem Tofu eine ordentliche Portion Protein, alle neun essenziellen Aminosäuren inklusive.

Zutaten

Für das Curry (4 Portionen):

  • 250 g fester Tofu (Natur)
  • 1 EL Speisestärke (optional, für knusprigen Tofu)
  • 2 EL neutrales Öl zum Braten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL frischer Ingwer, gerieben
  • 2 EL Currypulver (mild oder scharf)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 150 g Erbsen (tiefgekühlt oder frisch)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Dazu:

  • 200 g Reis (z. B. Basmati)
  • optional: 1 Limette und frischer Koriander zum Servieren

Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanleitung garen – am besten zuerst aufsetzen, dann läuft alles parallel.
  2. Den Tofu zwischen zwei Lagen Küchenpapier legen, mit einem Brett oder Buch beschweren und 15 Minuten pressen. Danach in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  3. Für knusprigen Tofu die Würfel mit der Speisestärke bestäuben. In einer Pfanne das Öl stark erhitzen und den Tofu rundum 6–8 Minuten goldbraun braten, dann herausnehmen.
  4. Im selben Topf Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten anschwitzen, bis sie duften.
  5. Das Currypulver dazugeben und eine knappe Minute mitrösten – so entfalten die Gewürze ihr Aroma, ohne bitter zu werden.
  6. Gehackte Tomaten und Kokosmilch angießen, verrühren und offen 10 Minuten köcheln lassen, bis die Soße cremig eindickt.
  7. Tofu und Erbsen einrühren und weitere 3–5 Minuten erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Mit dem Reis anrichten und nach Belieben mit Limettensaft und Koriander servieren.
Veganes Tofu Curry mit Erbsen in cremiger Kokossoße, serviert mit Reis und frischem Koriander

Tofu Curry mit Erbsen und Reis

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 480 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
( 1 Bewertungen )

Zutaten

  • 250 g fester Tofu (Natur)
  • 1 EL Speisestärke (optional, für knusprigen Tofu)
  • 2 EL neutrales Öl zum Braten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL frischer Ingwer, gerieben
  • 2 EL Currypulver (mild oder scharf)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 150 g Erbsen (tiefgekühlt oder frisch)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 200 g Reis (z. B. Basmati)
  • optional: 1 Limette und frischer Koriander

Zubereitung

Den Reis nach Packungsanleitung garen.
Tofu 15 Minuten pressen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
Tofu mit Speisestärke bestäuben und in heißem Öl 6–8 Minuten rundum knusprig braten, herausnehmen.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer 2–3 Minuten anschwitzen.
Currypulver knapp 1 Minute mitrösten.
Gehackte Tomaten und Kokosmilch angießen, offen 10 Minuten köcheln lassen.
Tofu und Erbsen einrühren, 3–5 Minuten erwärmen, abschmecken.
Mit Reis anrichten und nach Belieben mit Limette und Koriander servieren.

Tipps und Troubleshooting

Das Pressen ist kein optionaler Luxus: Fester Tofu zieht sonst die Soße nicht an und bleibt schwammig. 15 Minuten unter Gewicht reichen, gepresster Tofu wird auch beim Braten deutlich knuspriger.

Wer es weicher mag, lässt den Brat-Schritt weg und gibt die Würfel direkt zu den Erbsen ins Curry – dann zieht der Tofu mehr Soße und bleibt zart. Für mehr Biss bleibt das separate Anbraten die bessere Wahl.

Die Schärfe steuerst du über das Currypulver oder eine Prise Chiliflocken. Soll es milder werden, rührst du am Ende einen Schuss Limettensaft oder einen Löffel Mandelmus unter, das nimmt die Spitze raus.

Aufbewahren: Das Curry hält im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose 3 Tage und schmeckt aufgewärmt oft noch runder. Es lässt sich auch portionsweise einfrieren – Reis am besten frisch dazu kochen.

Variationen

Mehr Gemüse: Brokkoliröschen, Paprikastreifen oder Süßkartoffelwürfel kochen ab Schritt 6 mit. Eine Handvoll frischer Spinat darf ganz zum Schluss in die heiße Soße fallen.

Currypaste statt Pulver: 1–2 EL rote oder gelbe Thai-Currypaste bringen eine fruchtigere, intensivere Note. Dann das Pulver weglassen und die Paste kurz mit anrösten.

Cremiger und nussiger: 1 EL Erdnussmus macht die Soße samtig und gibt dem Curry eine Satay-Richtung.

Proteinreicher: Eine abgetropfte Dose Kichererbsen verträgt das Curry gut und macht es noch sättigender.

Glutenfrei: Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei, solange du ein glutenfreies Currypulver verwendest. Wer mit Sojasauce abschmeckt, greift zu Tamari.

Gesundheitliche Einordnung von Tofu

Tofu ist die proteinstärkste Zutat in diesem Gericht. Je nach Sorte liefert er rund 8 bis 15 g Eiweiß pro 100 g und enthält alle neun essenziellen Aminosäuren, also hochwertiges pflanzliches Protein. Dazu kommen Eisen (etwa 1,6 mg pro 100 g) und, je nach verwendetem Gerinnungsmittel, zwischen rund 200 und 350 mg Kalzium pro 100 g.

Die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen verbessert sich, wenn du etwas Vitamin C dazu kombinierst – der Schuss Limette am Ende ist also nicht nur Geschmack. Insgesamt ist Tofu kalorien- und fettarm und eine vielseitige Basis für eine ausgewogene pflanzliche Ernährung.

Häufige Fragen

Muss ich den Tofu vor dem Curry pressen?

Ja, kurz. 15 Minuten unter einem Gewicht entziehen dem Tofu überschüssiges Wasser. So nimmt er die Soße besser an, zerfällt nicht und wird beim Braten deutlich knuspriger.

Wie wird der Tofu im Curry knusprig?

Die gepressten Würfel mit etwas Speisestärke bestäuben und separat in heißem Öl 6–8 Minuten goldbraun braten. Erst zum Schluss ins Curry geben, damit er kross bleibt.

Welches Currypulver passt am besten?

Ein mildes oder mittelscharfes Currypulver funktioniert gut. Wer es intensiver mag, ersetzt es durch 1–2 EL rote oder gelbe Thai-Currypaste, die mit angeröstet wird.

Wie lange hält sich das Tofu Curry?

Im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose etwa 3 Tage. Es lässt sich auch portionsweise einfrieren; den Reis dazu am besten frisch kochen.

Ist das Rezept glutenfrei?

Von Natur aus ja, solange du ein glutenfreies Currypulver verwendest. Zum Abschmecken statt Sojasauce einfach Tamari nehmen.

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