Knusprige Süßkartoffelchips selber machen – Rezept mit Knusper-Trick

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Schale mit knusprigen, selbst gemachten Süßkartoffelchips auf einem Holztisch, daneben ein Guacamole-Dip und Rosmarin

Selbstgemachte Süßkartoffelchips scheitern meist an zwei Dingen: Sie bleiben ledrig-zäh oder verbrennen am Rand, bevor die Mitte knusprig ist. Beides liegt an zu dicken Scheiben, zu viel Stärke und zu hoher Temperatur – und genau das lässt sich beheben. Hauchdünn schneiden, kurz wässern und langsam backen: So werden die Chips gleichmäßig knusprig statt gummiartig.

Süßkartoffeln bringen dafür gute Voraussetzungen mit. Sie liefern mehr Ballaststoffe, Beta-Carotin (Provitamin A) und Kalium als normale Kartoffeln und haben einen niedrigeren glykämischen Index, lassen den Blutzucker also etwas langsamer steigen. Als Ofen-Snack kommen sie mit ein, zwei Teelöffeln Öl aus – deutlich weniger Fett als frittierte Tüten-Chips.

Zutaten für knusprige Süßkartoffelchips

Für etwa 2 Snack-Portionen brauchst du nur wenige Zutaten:

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 500 g)
  • 1–2 EL Olivenöl (alternativ Kokos- oder Avocadoöl)
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • optional: 1 TL Speisestärke für extra Crunch

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Hauchdünn schneiden: Süßkartoffeln schälen und mit einem Gemüsehobel oder einer Mandoline in 1–2 mm dünne Scheiben schneiden. Gleich dicke Scheiben sind wichtiger als der exakte Wert – nur so garen alle Chips zur selben Zeit.
  2. Wässern: Die Scheiben 20–30 Minuten in kaltes Wasser legen. Das spült überschüssige Stärke heraus, die sonst für zähe Chips sorgt.
  3. Gründlich trocknen: Scheiben zwischen zwei Küchentüchern richtig trocken tupfen. Restfeuchte ist der Hauptgrund, warum Chips weich bleiben.
  4. Würzen: In einer Schüssel mit Öl, Paprika, Knoblauch, Salz und Pfeffer (und optional der Stärke) mischen, bis jede Scheibe dünn benetzt ist.
  5. Verteilen: Scheiben nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche legen, ohne dass sie sich berühren. Lieber zwei Bleche nutzen als zu eng legen.
  6. Langsam backen: Bei 150 °C (Umluft 130 °C) 30–40 Minuten backen, nach der Hälfte wenden. Die Ofentür zwischendurch ein-, zweimal kurz öffnen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
  7. Auskühlen lassen: Chips herausnehmen, sobald die Ränder gebräunt und die Mitte noch leicht weich ist. Die volle Knusprigkeit kommt erst beim Abkühlen auf dem Blech.
Schale mit knusprigen, selbst gemachten Süßkartoffelchips auf einem Holztisch, daneben ein Guacamole-Dip und Rosmarin

Knusprige Süßkartoffelchips

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Portionen: 2 Vorbereitungszeit: Kochzeit:
Nährwerte: 160 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
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Zutaten

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 500 g)
  • 1–2 EL Olivenöl (oder Kokos- bzw. Avocadoöl)
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • optional: 1 TL Speisestärke

Zubereitung

Süßkartoffeln schälen und mit dem Hobel in 1–2 mm dünne, gleichmäßige Scheiben schneiden.
Scheiben 20–30 Minuten in kaltem Wasser wässern, um Stärke zu entfernen.
Zwischen zwei Küchentüchern gründlich trocken tupfen.
Mit Öl, Paprika, Knoblauch, Salz, Pfeffer (und optional Stärke) mischen.
Nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche legen, ohne dass sie sich berühren.
Bei 150 °C (Umluft 130 °C) 30–40 Minuten backen, nach der Hälfte wenden, Ofentür zwischendurch kurz öffnen.
Herausnehmen, wenn die Ränder gebräunt sind; auf dem Blech auskühlen und knusprig werden lassen.

Tipps: Warum die Chips weich werden – und was hilft

Sie bleiben zäh oder gummiartig. Meist zu dick geschnitten oder zu feucht aufs Blech gelegt. Hobel statt Messer nutzen und nach dem Wässern wirklich trocken tupfen.

Sie verbrennen am Rand. Süßkartoffeln enthalten viel Zucker und bräunen schnell. Niedrige Temperatur halten und im Blick behalten, statt höher und schneller zu backen.

Sie werden ungleichmäßig. Dünnere Randstücke früher herausnehmen, dickere etwas länger lassen – und von Anfang an auf gleich dicke Scheiben achten.

Aufbewahren: Vollständig ausgekühlt halten sie sich in einer luftdichten Dose 2–3 Tage knusprig. Werden sie weich, kurz bei 120 °C nachtrocknen. Nie warm wegpacken – das Kondenswasser weicht sie sofort auf.

Variationen: Heißluftfritteuse, Gewürze und Dips

In der Heißluftfritteuse: Scheiben in einer Lage in den Korb geben und bei rund 160 °C 12–18 Minuten garen, dabei mehrmals schütteln. Das geht schneller als im Ofen, klappt aber nur in kleineren Portionen.

Beim Würzen kannst du nach Lust variieren:

  • Rosmarin und Thymian für eine herzhaft-erdige Note.
  • Chili oder Cayennepfeffer für angenehme Schärfe.
  • Zimt und eine Prise Muskat für die süße Variante.
  • Etwas Parmesan in den letzten Minuten für würzigen Käsegeschmack.

Dazu passen Dips wie Guacamole, Hummus, Salsa oder ein schneller Joghurt-Dip mit Knoblauch und Gurke.

Häufige Fragen

Wie werden Süßkartoffelchips wirklich knusprig?

Hauchdünn schneiden (1–2 mm), 20–30 Minuten in kaltem Wasser wässern, gut trocken tupfen und bei niedriger Temperatur (ca. 150 °C) langsam backen. Die Knusprigkeit kommt beim Abkühlen.

Warum werden meine Süßkartoffelchips nicht knusprig?

Meist sind die Scheiben zu dick, noch feucht oder die Temperatur ist zu hoch. Dünn hobeln, nach dem Wässern gründlich trocknen und niedrig backen löst das Problem.

Bei welcher Temperatur backt man Süßkartoffelchips?

Am besten bei 150 °C (Umluft 130 °C) für 30–40 Minuten. Höhere Hitze verbrennt den Zucker der Süßkartoffel, bevor die Chips durchgetrocknet sind.

Kann man Süßkartoffelchips in der Heißluftfritteuse machen?

Ja. Scheiben in einer Lage in den Korb legen und bei rund 160 °C 12–18 Minuten garen, dabei mehrmals schütteln. Das geht schneller, aber nur in kleineren Portionen.

Sind Süßkartoffelchips gesünder als normale Chips?

Selbst gebacken brauchen sie nur wenig Öl statt einer Frittierbad-Ladung Fett. Süßkartoffeln liefern zudem Ballaststoffe, Beta-Carotin und Kalium und haben einen niedrigeren glykämischen Index.

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