Saftiges Gyros gelingt zu Hause am besten mit Schweinenacken: Das durchwachsene Fleisch bleibt beim scharfen Anbraten zart und trocknet nicht aus. Den typischen Geschmack „wie beim Griechen“ macht die Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und einer kräftigen Gewürzmischung mit Oregano, Paprika und Kreuzkümmel. Wichtigster Handgriff: Das Fleisch dünn schneiden, mindestens eine Stunde (besser über Nacht) marinieren und portionsweise in einer richtig heißen Pfanne braten – nur so entstehen die knusprigen Röstkanten statt grauem Schmorfleisch. Unten findest du die genauen Mengen für vier Portionen, dazu ein schnelles Tzatziki.
Zutaten für Gyros (4 Portionen)
Für das Fleisch und die Marinade:
- 800 g Schweinenacken (alternativ Hähnchen- oder Putenbrust)
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Zitronensaft
- 1 EL griechischer Joghurt (macht das Fleisch zarter)
- 1 große Zwiebel
- 2 TL Paprikapulver edelsüß
- 2 TL getrockneter Oregano
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Thymian
- 2 Knoblauchzehen (oder 1 TL Knoblauchpulver)
- 1 TL Zwiebelpulver
- ½ TL schwarzer Pfeffer, 1 Prise Chili, Salz
Für das Tzatziki:
- 250 g griechischer Joghurt (10 %)
- ½ Salatgurke
- 1–2 Knoblauchzehen
- 1 EL Olivenöl, 1 TL Weißweinessig, Salz
Zum Servieren: Fladenbrot oder Pita, Tomaten, rote Zwiebeln – wahlweise Reis oder Pommes.
Gyros zubereiten – Schritt für Schritt
- Den Schweinenacken quer zur Faser in dünne Streifen von etwa einem halben Zentimeter schneiden. Je dünner, desto schneller wird das Gyros knusprig.
- Für die Marinade Olivenöl, Zitronensaft, Joghurt und alle Gewürze verrühren. Knoblauch pressen, die Zwiebel in feine Ringe schneiden und mit dem Fleisch unterheben.
- Das Fleisch gut durchmischen, abdecken und mindestens 1 Stunde, idealerweise über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
- Für das Tzatziki die Gurke grob raspeln, salzen, kurz ziehen lassen und kräftig ausdrücken. Mit Joghurt, gepresstem Knoblauch, Olivenöl und Essig verrühren und kalt stellen.
- Eine Pfanne (am besten gusseiserne Pfanne) stark erhitzen. Das Fleisch portionsweise scharf anbraten – die Pfanne nicht überfüllen, sonst kocht das Gyros im eigenen Saft statt zu bräunen. Pro Portion 4–6 Minuten braten, bis kräftige Röstaromen entstehen.
- Das heiße Gyros mit Fladenbrot, Tomaten, Zwiebeln und Tzatziki anrichten und sofort servieren.

Zutaten
- 800 g Schweinenacken
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Zitronensaft
- 1 EL griechischer Joghurt
- 1 große Zwiebel
- 2 TL Paprikapulver edelsüß
- 2 TL getrockneter Oregano
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Thymian
- 2 Knoblauchzehen
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer, 1 Prise Chili, Salz
Zubereitung
Schweinenacken quer zur Faser in dünne Streifen (ca. 0,5 cm) schneiden.
Olivenöl, Zitronensaft, Joghurt und Gewürze verrühren, Knoblauch und Zwiebelringe mit dem Fleisch vermengen.
Mindestens 1 Stunde, besser über Nacht im Kühlschrank marinieren.
Pfanne stark erhitzen und das Fleisch portionsweise 4–6 Minuten scharf anbraten, bis Röstaromen entstehen.
Mit Fladenbrot, Tomaten, Zwiebeln und Tzatziki servieren.
Tipps für saftiges, knuspriges Gyros
- Heiß braten, nicht schmoren: Liegt zu viel Fleisch in der Pfanne, sinkt die Temperatur und es tritt Wasser aus. Lieber in zwei bis drei Durchgängen arbeiten.
- Marinade über Nacht: Schon eine Stunde wirkt, aber erst über Nacht ziehen die Gewürze richtig ein und das Fleisch wird besonders aromatisch.
- Schweinenacken statt Filet: Der leichte Fettanteil hält das Gyros saftig. Magere Stücke wie Filet trocknen schneller aus.
- Resteküche: Übrig gebliebenes Gyros hält sich abgedeckt 2–3 Tage im Kühlschrank und schmeckt aufgewärmt in einer Bowl mit Reis und Salat.
Gyros aus Pfanne, Backofen oder vom Grill
In der Pfanne geht es am schnellsten und liefert die meisten Röstaromen. Im Backofen verteilst du das marinierte Fleisch auf einem Blech und garst es bei 220 °C Umluft etwa 20–25 Minuten, dabei einmal wenden – praktisch für größere Mengen. Auf dem Grill oder mit einem Drehspieß wird das Gyros dem Original am ähnlichsten; dünne Spieße oder eine Grillpfanne sorgen für die typischen Kanten.
Variationen und Beilagen
Statt Schwein lässt sich Gyros auch mit Hähnchen- oder Putenbrust zubereiten – dann etwas kürzer braten, damit das magere Fleisch saftig bleibt. Für eine vegetarische Version eignen sich kräftig marinierte Champignons, Halloumi oder fester Räuchertofu mit derselben Gewürzmischung. Klassisch serviert man Gyros mit Tzatziki und Pita, es passt aber genauso gut zu Reis, Ofenkartoffeln, einem griechischen Bauernsalat oder als Füllung für eine Gyros-Bowl. Wer es schärfer mag, gibt mehr Chili oder eine Prise Cayennepfeffer in die Marinade – so würzt man es in der Region um Thessaloniki.
Häufige Fragen
Welches Fleisch eignet sich am besten für Gyros?
Klassisch ist Schweinenacken: Sein leichter Fettanteil hält das Gyros beim Braten saftig. Alternativ funktionieren Hähnchen- oder Putenbrust, die aber etwas kürzer gebraten werden sollten.
Wie lange muss Gyros marinieren?
Mindestens eine Stunde, damit die Gewürze einziehen. Am besten lässt du das Fleisch über Nacht im Kühlschrank marinieren – dann wird es besonders aromatisch und zart.
Welche Gewürze gehören in die Gyros-Marinade?
Die Basis sind Paprika edelsüß, Oregano, Kreuzkümmel, Thymian, Knoblauch und Zwiebel. Olivenöl und Zitronensaft binden die Gewürze, etwas Joghurt macht das Fleisch zarter.
Wie wird Gyros aus der Pfanne knusprig?
Pfanne richtig heiß werden lassen und das Fleisch nur portionsweise anbraten. Liegt zu viel in der Pfanne, sinkt die Temperatur und das Gyros kocht im eigenen Saft, statt zu bräunen.
Was passt als Beilage zu Gyros?
Klassisch sind Tzatziki und Pita oder Fladenbrot, dazu Tomaten und Zwiebeln. Auch Reis, Ofenkartoffeln, Pommes oder ein griechischer Bauernsalat passen gut.


