Tomatenpesto selber machen – cremig in 10 Minuten

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Selbst gemachtes Tomatenpesto aus getrockneten Tomaten in einem Glas mit Pinienkernen und frischem Basilikum

Sonnengetrocknete Tomaten, eine Handvoll Pinienkerne und ein Mixer – mehr braucht es nicht, um in zehn Minuten ein tiefrotes, würziges Tomatenpesto zu zaubern. Es ist kräftiger und süßlicher als das grüne Basilikumpesto und schmeckt an Pasta genauso gut wie aufs Brot, in den Dip oder als Marinade. Wer schon mal ein halb leeres Glas getrocknete Tomaten im Kühlschrank vergessen hat, hat hier die perfekte Verwertung.

Tomatenpesto ist im Grunde die rote Schwester des klassischen Pesto: Statt frischem Basilikum geben getrocknete Tomaten den Ton an. Das macht es haltbarer, intensiver und unabhängig von der Basilikum-Saison. In Italien läuft die rote Variante oft unter Pesto Rosso – die sizilianische Version tauscht die Pinienkerne sogar gegen Mandeln.

Zutaten

Für ungefähr ein mittleres Glas (rund vier Portionen als Pasta-Sauce) brauchst du nur wenige Zutaten – Qualität zählt hier mehr als Menge:

  • 200 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt, abgetropft)
  • 50 g Pinienkerne (alternativ Mandeln für die sizilianische Note)
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 120–150 ml gutes Olivenöl
  • 1 TL Tomatenmark für kräftigere Farbe (optional)
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • eine Handvoll frisches Basilikum (optional)

Tipp zur Hauptzutat: In Öl eingelegte Tomaten sind weich und direkt einsatzbereit. Nimmst du trocken verpackte Tomaten, weiche sie vorher 15–20 Minuten in warmem Wasser ein, sonst bleibt das Pesto faserig.

Zubereitung

  1. Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb rösten – nicht braun werden lassen – und abkühlen lassen.
  2. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und grob hacken, die Knoblauchzehen schälen.
  3. Tomaten, Knoblauch, Parmesan, die gerösteten Pinienkerne, Tomatenmark und Zitronensaft in den Mixer oder die Küchenmaschine geben.
  4. Bei laufendem Gerät das Olivenöl nach und nach zugießen, bis eine grobe, cremige Paste entsteht. Für Pesto darf die Masse ruhig Struktur behalten – kleine Stückchen statt babyglatt.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist es zu dick, einfach löffelweise mehr Öl unterrühren.
Selbst gemachtes Tomatenpesto aus getrockneten Tomaten in einem Glas mit Pinienkernen und frischem Basilikum

Tomatenpesto

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Portionen: 4 Vorbereitungszeit:
Nährwerte: 200 calories 20 grams fat
Bewertung: 5.0/5
( 1 Bewertungen )

Zutaten

  • 200 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt, abgetropft)
  • 50 g Pinienkerne (alternativ Mandeln)
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 120–150 ml Olivenöl
  • 1 TL Tomatenmark (optional)
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • frisches Basilikum (optional)

Zubereitung

Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb rösten und abkühlen lassen.
Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und grob hacken, Knoblauch schälen.
Tomaten, Knoblauch, Parmesan, geröstete Pinienkerne, Tomatenmark und Zitronensaft in den Mixer geben.
Bei laufendem Gerät das Olivenöl nach und nach zugießen, bis eine grobe, cremige Paste entsteht.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken; für eine geschmeidigere Konsistenz mehr Öl unterrühren.

Tipps für Konsistenz und Geschmack

Ein paar Handgriffe entscheiden, ob das Pesto cremig oder zäh wird:

  • Öl dosieren: Lieber zu wenig starten und nachgießen. Zu viel Öl auf einmal macht die Paste suppig.
  • Röstaromen: Die kurz gerösteten Kerne bringen deutlich mehr Tiefe als rohe – aber im Auge behalten, sie verbrennen schnell.
  • Säure ausbalancieren: Schmeckt das Pesto flach, hebt ein zusätzlicher Spritzer Zitrone oder ein Teelöffel Balsamico den Geschmack an.
  • Für Pasta: Das Pesto nicht aufkochen. Stattdessen mit ein bis zwei Kellen heißem Nudelwasser in der Pfanne unter die abgetropfte Pasta heben – so wird die Sauce seidig.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Im sauberen Schraubglas, mit einer Schicht Olivenöl bedeckt, hält sich Tomatenpesto im Kühlschrank rund drei bis vier Wochen. Die Ölschicht hält Sauerstoff fern und ist besser als Frischhaltefolie. Wichtig: immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und die Ölschicht danach wieder herstellen. Zum Vorraten lässt sich das Pesto portionsweise in Eiswürfelformen einfrieren und ist so mehrere Monate haltbar.

Variationen

Das Grundrezept ist nur der Startpunkt – hier triffst du die gängigsten Suchwünsche:

  • Pesto Rosso alla siciliana: Pinienkerne durch geröstete Mandeln ersetzen – nussiger und typisch sizilianisch.
  • Vegan / ohne Parmesan: Den Käse weglassen und durch 2 EL Hefeflocken plus eine Prise Salz ersetzen.
  • Scharf: Eine Prise Chiliflocken oder eine kleine frische Chili mitmixen.
  • Mit gerösteter Paprika: Einen Teil der Tomaten durch geröstete rote Paprika tauschen – süßer und leicht rauchig.
  • Frischer: Eine Handvoll Basilikum oder Petersilie sorgt für eine grüne, krautige Note.
  • Cremiger Dip: Das fertige Pesto mit etwas Frischkäse oder Ricotta verrühren – ideal für Gemüsesticks.

So schmeckt Tomatenpesto am besten

  • An Pasta: Klassisch zu Spaghetti, Penne oder Orecchiette, locker mit Nudelwasser gebunden.
  • Auf Brot: Als Bruschetta oder Crostini auf geröstetem Brot, nach Wunsch mit Mozzarella oder gegrilltem Gemüse.
  • Als Dip: Zu Gemüse- oder Brotsticks.
  • Im Sandwich: Statt Mayo als würziger Aufstrich.
  • Als Marinade: Für Hähnchen, Fisch oder Ofengemüse.

Häufige Fragen

Muss man getrocknete Tomaten für Pesto einweichen?

In Öl eingelegte Tomaten sind weich und kommen direkt in den Mixer. Trocken verpackte Tomaten solltest du vorher 15–20 Minuten in warmem Wasser einweichen, sonst wird das Pesto faserig.

Wie lange ist selbst gemachtes Tomatenpesto haltbar?

Im sauberen Schraubglas mit einer Schicht Olivenöl bedeckt hält Tomatenpesto im Kühlschrank rund drei bis vier Wochen. Eingefroren in Eiswürfelformen ist es mehrere Monate haltbar.

Was ist der Unterschied zwischen Pesto Rosso und Tomatenpesto?

Pesto Rosso ist die italienische Bezeichnung für rotes Pesto aus getrockneten Tomaten – also dasselbe wie Tomatenpesto. Die sizilianische Variante nutzt statt Pinienkernen geröstete Mandeln.

Kann man Tomatenpesto vegan oder ohne Parmesan machen?

Ja. Lass den Parmesan weg und ersetze ihn durch etwa 2 EL Hefeflocken und eine Prise Salz. Geschmack und Cremigkeit bleiben dabei erhalten.

Kann man Tomatenpesto einfrieren?

Ja, am besten portionsweise in Eiswürfelformen. So lässt es sich monatelang lagern und du taust nur die Menge auf, die du gerade brauchst.

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